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Verfasst: 12. Nov 2006, 19:08
von Peter74
peter, ich denke wir verstehen uns. ich wollte mich kurz halten; werde mich auch definitiv wieder an die mittellinie, bzw in diese richtung orientieren, schlußendlich sollte das die kernaussage sein. du hast ja richtigerweise BESTEN geschrieben, ich habe trotzdem einen großteil der heimspiele in G-H vergbracht und einige sehr gute erinnerungen daran
freue mich auf die einweihung, ich finde das ganze sieht sehr schmuck aus. wenn die löwen dann weiterhin auf diesem level spielen, sollte sich das stadion auch wieder etwas mehr befüllen.
Im G/H-Block war es schon klasse, weil da auch die "alten Säcke" immer standen. Da habe ich meine ersten Löwenerinnerungen gesammelt, nach dem unseligen Abstieg 1974 und sieben endlos lange und quälende Hessenligajahre verbringen müssen.
Aber der Block zieht doch sicher nicht in die Mitte, sondern auf die Stehplätze zur Nordkurve hin, oder habe ich da die Diskussion völlig falsch verstanden???.
Damit können dann auch endlich mal die Wechselgesänge in die "richtige" Richtung angestimmt werden
Manch einer ahnt vielleicht gar nicht, wie viele "Altfans" sich mittlerweile auf der Haupt aufhalten; von wegen nur Rentner
Und mir ist schnuppe, was uns der Charly in Sachen Zuschauerzahlen erzählen will, gestern waren es gefühlte 8000 und tatsächlich sicher 4200
Der L-Block rockt
RWG
Peter
Verfasst: 12. Nov 2006, 20:06
von Christian7
Den zweiten Teil des Spielberichts kann ich nicht runterladen. Die Downloadgeschwindigkeit liegt zunächst bei sage und schreibe 5,6 kb/s, und dann bricht der Download bei 3% ab, weil "ein unerwarteter Fehler" aufgetreten sei. Kann mir wer helfen?

Verfasst: 12. Nov 2006, 20:14
von 1615
Peter74 hat geschrieben:
Der L-Block rockt
RWG
Peter
...meine beiden "Jungs" die ich gestern zum ersten mal dabei hatte, waren völlig aus dem Häuschen, was im Auestadion so abgeht
Die kommen jetzt auch öfter!
Nachdem das mit dem
Aufstehen ja nun endlich - über die gesamte Tribüne - klappt, sollten wir dem Projekt
Wechselgesang höchste Priorität zuordnen. Macht schon Spaß
greets
knuth
Verfasst: 12. Nov 2006, 20:54
von Peter74
1615 hat geschrieben:Peter74 hat geschrieben:
Der L-Block rockt
RWG
Peter
...meine beiden "Jungs" die ich gestern zum ersten mal dabei hatte, waren völlig aus dem Häuschen, was im Auestadion so abgeht
Die kommen jetzt auch öfter!
Nachdem das mit dem
Aufstehen ja nun endlich - über die gesamte Tribüne - klappt, sollten wir dem Projekt
Wechselgesang höchste Priorität zuordnen. Macht schon Spaß
greets
knuth
Moin Knuth,
ich muß dringend nochmal mit der Geschäftsstelle reden, damit mein zweiter DK-Platz nicht andauernd nochmal verkauft wird. Das war schon ein wenig dumm....
Gegen Bayern II erwarte ich dich mit (KSV-) Fahne.
Wechselgesang funktioniert wie in Frankfurt

, nur können meinetwegen die Jungs von dann Gegenüber gerne auch mal anfangen
Alles weitere - auch zum Thema Choreographie - in "unserem" Forum
RWG
Peter
Verfasst: 12. Nov 2006, 21:23
von aks03.Milhouse
Peter74 hat geschrieben:
Alles weitere - auch zum Thema Choreographie - in "unserem" Forum
darf man fragen, was, bzw. wo "euer" Forum zu finden ist?
Verfasst: 12. Nov 2006, 21:52
von Eckart Lukarsch
"Ausnahmsweise" ...

... werde ich mich mal Gonzo für seinen "Hut ab!"-Beitrag anschließen. Normalerweise schreibe ich solch schöne Sachen lieber selbst ...
Grüße von Ecki
Verfasst: 12. Nov 2006, 22:26
von Eimer
Quelle: HNA
Als Adler flog
Einzelkritik: Kaum Schwachstellen beim KSV
Oliver Adler: Eine Szene zum Heulen vor dem 1:1 - und eine zum Hutziehen in der 64. Minute, als er flog und den Ball artistisch aus der Ecke fischte.
Jan Fießer: Diesmal in der Abwehrviererkette mit Drang nach vorne, aber auch mit Abspielfehlern.
Turgay Gölbasi: Als Innenverteidiger nicht ganz souverän.
Thorsten Schönewolf: Gerade als Innenverteidiger souverän.
Christoph Keim: Glückloser Auftritt. War vor dem 1:1 nicht aufmerksam, zudem verpufften seine Freistöße.
Daniel Beyer: Mister Selbstbewusstsein, wirbelte im rechten Mittelfeld.
Sebastian Busch: Wie immer - äußerst kampfstark.
Marc Arnold: Welch Comeback. Zwei Traumvorlagen, die zu Toren führten. Arnold hat Spaß gemacht.
Kim Schwager: Auf links nicht so wirkungsvoll wie gegen die Stuttgarter Kickers.
Thorsten Bauer: Er ist und bleibt der Fußballgott.
Cesar: Verdiente sich das Tor zum 3:3, weil er laufstark war und kämpfte.
Pascal Groß: Schoss den Freistoß vor dem 3:3 - seine größte Tat.
Tobias Oliev und Martin Wagner: Kamen jeweils nur zu einem Kurzeinsatz. (hag)
12.11.2006
Verfasst: 12. Nov 2006, 22:28
von Eimer
Quelle: HNA
Das Herz trägt die Löwen zum 3:3
Fußball-Regionalliga: Der KSV Hessen zeigt auch gegen Spitzenreiter Wehen eine engagierte Leistung und wird am Ende belohnt
Von Florian Hagemann
Kassel. Es war so ein typisches Spiel zwischen einem Aufsteiger mit viel Euphorie und einem Spitzenreiter mit viel Abgebrühtheit. Wie das so ist in solchen Partien: Am Ende sollte der Favorit gewinnen, die Effektivität und Coolness über die Kunst und Spielfreude. Die Treffer passten dazu: Der Aufsteiger schoss zwei Tore, über die alle danach sprechen sollten, der Spitzenreiter erzielte Allerweltstore nach Abwehrfehlern des Gegners. Schnörkellos, eiskalt - Tore irgendwie ohne Emotionen. Aber davon machte er drei. Und so sollte es 2:3 enden - dieses Spiel in der Fußball-Regionalliga zwischen dem KSV Hessen Kassel und dem Tabellenführer SV Wehen.
Vergessen Sie es!
Denn dann kam Julio Cesar da Rosa, den alle nur Julio rufen. Die 90. Minute an diesem Samstagnachmittag im Kasseler Auestadion: Der KSV bäumt sich noch einmal auf. In den 25 Minuten zuvor hatte er schon erkennen lassen, dass die Kraft immer mehr nachlässt - und doch: Jetzt versucht er es noch einmal, ein letztes Mal. Pascal Groß schießt einen Freistoß in den Strafraum. Es ist ein großes Gewühl, ein großes Wirrwarr. Irgendwann landet der Ball bei Cesar, der stochert mit dem Bein umher - "irgendwie", wie er später sagt. "Und dann war er drin." Tor. Toor. Tooor. 3:3. Danach ist nur noch Jubel, Jubel, Jubel: Als ob sich eine Gänsehaut über das Auestadion gezogen hätte.
Cesar hat sie alle belohnt mit dem 3:3, denn es wäre einfach nicht gerecht gewesen, wenn die Löwen an diesem Tag als Verlierer den Platz verlassen hätten. Dafür lieferten sie über weite Strecken einen zu engagierten Fußball. "Heute haben wir mit dem ganzen Herzen gespielt", sagte der Last-Minute-Torschütze. Und kein anderer Satz hätte die Spielweise der Kasseler besser ausdrücken können als dieser.
Mit dem Herzen dabei - dazu passen die beiden Tore durch Thorsten Bauer: Dem 1:0 in der 15. Minute ging ein Traumpass Marc Arnolds voraus, der nach seiner Verletzung erstmals wieder mitwirkte. Mit viel Auge spielte er Thorsten Bauer in der Spitze an, der bugsierte den Ball an Wehens Torwart Adnan Masic vorbei an den Innenpfosten. Später sagte er: "Ich war mir sicher, dass er reingehen würde." Kurz nach der Halbzeit sollte Bauer erst recht für Gesprächsstoff sorgen: mit seinem Flugkopfball zum 2:1.
Aber wenn überwiegend das Herz das eigene Spiel bestimmt, sind tragische Momente nicht ausgeschlossen - beim KSV waren es an diesem Tag drei: Torwart Oliver Adler leitete mit einem verunglückten Abwurf auf Christoph Keim das 1:1 nach einer knappen halben Stunde durch Martin Willmann ein. Dem 2:2 in der 70. Minute durch Cenci ging ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld voraus. Und vor dem 2:3 durch Ronny Königs trockenen, noch abgefälschten Freistoß in der 75. Minute foulte Thorsten Schönewolf den Wehener Cenci.
Dem KSV blieb noch eine Viertelstunde gegen den Spitzenreiter, der zuletzt viermal in Folge gewann. Es lief nicht mehr viel. Der Schwung der ersten Stunde war dahin. Doch das Herz des KSV funktionierte noch.
12.11.2006