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Hessen-Trainer Mirko Dickhaut kann gegen die U23 des Zweitligisten auf fast alle Akteure zurückgreifen. Lediglich Nachwuchsspieler Dennis Joedecke (Mittelfußverletzung) fällt weiterhin verletzt aus. Zudem muss Innenverteidiger Michael Zepek eine Gelb-Rot-Sperre absitzen.
Stürmer Thomas Brechler kam gegen den FSV Frankfurt II (1:0) zu seinem ersten 30-minütigen Ligaeinsatz seit seiner Rückkehr an die Fulda im Januar. Zuvor hatte er sich - nach seiner Ausmusterung in Aalen nach nur sechs Monaten - mehrere Wochen in Kassel fitgehalten. Nach seinem Armbruch spielte der Rückkehrer mit einer Spezialschiene am Arm und soll nun der Hessen-Offensive zu noch mehr Durschlagskraft verhelfen.
Auf der anderen Seite könnte Fürths Coach Frank Kramer unter Umständen auf Akteure aus der ersten Mannschaft zurückgreifen, die erst am kommenden Montag gegen Hertha BSC wieder in den Spielbetrieb der zweiten Liga eingreifen werden. Erfolg alleine ist allerdings für Kramer nicht unbedingt ausschlaggebend, wie er der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen gegenüber angab: "Meine Spieler müssen da nicht vor 80 Angehörigen spielen, sondern vor 500 und mehr Zuschauern. Da bin ich einfach mal gespannt, wie sie das lösen."
Die Favoritenrolle gibt er dann auch gleich an Kassel weiter, die mit einem Altersdurchschnitt von 27,1 Jahren die deutlich erfahrenere Mannschaft als die Fürther (Schnitt: 21,3 Jahre) stellen. "Wir spielen da am Mittwoch gegen das beste Team der Liga: Der KSV ist robust und routiniert. Da können meine Spieler nur was lernen."