Verfasst: 12. Nov 2006, 01:46
Quelle: Extratip
Tor-Tor-Thorsten
Löwen trotzen dem Tabellenführer ein Unentschieden ab
Er verließ den Platz als Matchwinner und auch die Partie schien auf einem guten Weg zum Sieg zu sein. Dann musste der ausgewechselte Marc Arnold zusehen, wie seine Kollegen den Ausgleich hinnahmen und gar in Rückstand gegen den Spitzenreiter aus Wehen gerieten. Am Ende, als sein Vorlagen-Vollstrecker Thorsten Bauer vor der Fan-Kurve die „Humba“ anstimmte, war die Welt für den Löwen-Spielmacher und die Fans wieder in Ordnung – 3:3 gegen Wehen, das kann sich sehen lassen.
Von VICTOR DEUTSCH
Neben Rückkehrer Arnold hatte Löwen-Trainer Hamann bei seiner Startformation auch auf Kim Schwager und – als zweite Spitze – Julio Cesar gesetzt. Vor 3400 Zuschauer ließen die Löwen trotz des Kräftezehrenden Mittwoch-Spiels keine Schwächen erkennen und legten munter los. Nach Beyers Hereingabe kam Wehens Schlussmann Masic noch vor Thorsten Bauer an den Ball (13.). Als der jedoch zwei Minuten später von Arnold steil geschickt wurde, gab es für den Torwart nichts zu halten – und auch der Innenpfosten war gnädig und lenkte den Ball zur Führung ins Tor.
Ein wahres Geschenk ermöglichte Wehen den Ausgleich: Weil Adlers Abwurf nicht beim Adressaten Keim ankam, sondern Cenci dazwischenfunkte, hatte Willmann leichtes Spiel und nutzte die Chance eiskalt (29.).
„Nach der Pause wollten wir Druck und das 2:1 machen – doch unsere Schläfrigkeit ermöglichte das Gegenteil“, haderte Wehens Trainer Hock mit der Situation, in der Arnolds Traumflanke in Thorsten Bauer einen dankbaren Abnehmer fand (49.). „Bis zur 65. Minute hatten wir den Gegner gut im Griff“, befand Löwen-Trainer Hamann nach dem Spiel. Großen Anteil am Bestand der Führung hatte Torwart Adler, der gegen Rivera (64.) und Catic (65.) glänzend parierte. Als Willmann jedoch nach einem völlig unnötigen Ballverlust auf der weit aufgerückten rechten Seite Cenci in Szene setzte, gab es für Adler nichts zu halten (70.). Und auch als Königs Freistoß den Weg durch die Mauer fand, war Adler machtlos (75.).
Aufstecken kam für die Löwen nicht in Frage – und die Schlussoffensive brachte nach einem Freistoß von Groß und Cesars glücklichem Fuß doch noch ein versöhnliches Ende (90.). „Ich weiß nicht, ob ich mich über den gewonnen Punkt freuen soll, oder den beiden verlorenen angesichts unserer Geschenke nachtrauern muss“, sagte Hamann. „Aber über die komplette Spielzeit gesehen geht das Ergebnis absolut in Ordnung.“
Tor-Tor-Thorsten
Löwen trotzen dem Tabellenführer ein Unentschieden ab
Er verließ den Platz als Matchwinner und auch die Partie schien auf einem guten Weg zum Sieg zu sein. Dann musste der ausgewechselte Marc Arnold zusehen, wie seine Kollegen den Ausgleich hinnahmen und gar in Rückstand gegen den Spitzenreiter aus Wehen gerieten. Am Ende, als sein Vorlagen-Vollstrecker Thorsten Bauer vor der Fan-Kurve die „Humba“ anstimmte, war die Welt für den Löwen-Spielmacher und die Fans wieder in Ordnung – 3:3 gegen Wehen, das kann sich sehen lassen.
Von VICTOR DEUTSCH
Neben Rückkehrer Arnold hatte Löwen-Trainer Hamann bei seiner Startformation auch auf Kim Schwager und – als zweite Spitze – Julio Cesar gesetzt. Vor 3400 Zuschauer ließen die Löwen trotz des Kräftezehrenden Mittwoch-Spiels keine Schwächen erkennen und legten munter los. Nach Beyers Hereingabe kam Wehens Schlussmann Masic noch vor Thorsten Bauer an den Ball (13.). Als der jedoch zwei Minuten später von Arnold steil geschickt wurde, gab es für den Torwart nichts zu halten – und auch der Innenpfosten war gnädig und lenkte den Ball zur Führung ins Tor.
Ein wahres Geschenk ermöglichte Wehen den Ausgleich: Weil Adlers Abwurf nicht beim Adressaten Keim ankam, sondern Cenci dazwischenfunkte, hatte Willmann leichtes Spiel und nutzte die Chance eiskalt (29.).
„Nach der Pause wollten wir Druck und das 2:1 machen – doch unsere Schläfrigkeit ermöglichte das Gegenteil“, haderte Wehens Trainer Hock mit der Situation, in der Arnolds Traumflanke in Thorsten Bauer einen dankbaren Abnehmer fand (49.). „Bis zur 65. Minute hatten wir den Gegner gut im Griff“, befand Löwen-Trainer Hamann nach dem Spiel. Großen Anteil am Bestand der Führung hatte Torwart Adler, der gegen Rivera (64.) und Catic (65.) glänzend parierte. Als Willmann jedoch nach einem völlig unnötigen Ballverlust auf der weit aufgerückten rechten Seite Cenci in Szene setzte, gab es für Adler nichts zu halten (70.). Und auch als Königs Freistoß den Weg durch die Mauer fand, war Adler machtlos (75.).
Aufstecken kam für die Löwen nicht in Frage – und die Schlussoffensive brachte nach einem Freistoß von Groß und Cesars glücklichem Fuß doch noch ein versöhnliches Ende (90.). „Ich weiß nicht, ob ich mich über den gewonnen Punkt freuen soll, oder den beiden verlorenen angesichts unserer Geschenke nachtrauern muss“, sagte Hamann. „Aber über die komplette Spielzeit gesehen geht das Ergebnis absolut in Ordnung.“