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Verfasst: 21. Mai 2006, 12:45
von sepp
Auf der Startseite stand mal was von 13.500 € ( oder 14.500 € ) Fernsehgeldern für die gesamte Saison. Für das Endspiel soll der HR pro Verein 40.000 € abdrücken habe ich irgendwo gelesen.
Ob das mit den 40.000 € so stimmt weiß ich allerdings nicht und kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen. Das wäre doch ganz schön viel im Vergleich zur gesamten Saison.
Verfasst: 21. Mai 2006, 15:14
von Christian.Lengemann
Hi,
hat eigentlich jemand den HR Bericht von gester??? Oder habe ich was übersehen???

Verfasst: 21. Mai 2006, 15:25
von Christian7
lengemann hat geschrieben:Hi,
hat eigentlich jemand den HR Bericht von gester??? Oder habe ich was übersehen???

Als ich gestern um kurv vor halb 6 den Fernseher eingeschaltet hab, haben sie grad Frauenfußball LIVE übertragen bis 17:45. Danach haben sie gesagt, sie hätten keine Zeit mehr auch noch die zweite Hälfte aus Kassel zu zeigen, sondern nur noch die zweite Hälfte aus Karben.
Zum Schluss dann die rätselhafte Aussage "Wir werden versuchen, das Spiel live zu zeigen."
Sehr seltsam alles.
Verfasst: 21. Mai 2006, 15:33
von Günni
Diesmal leider nicht, die erste Halbzeit kam bereits um kurz nach fünf ,da war ich noch auf dem Weg vom Stadion nachhause und für die Zweite war laut HR keine Zeit mehr .
RWG Günter
Verfasst: 21. Mai 2006, 22:29
von Christian7
Günni hat geschrieben:Diesmal leider nicht, die erste Halbzeit kam bereits um kurz nach fünf ,da war ich noch auf dem Weg vom Stadion nachhause und für die Zweite war laut HR keine Zeit mehr .
RWG Günter
Hoffe dass zumindest die erste Halbzeit noch auf die offizielle Seite gestellt wird, wie zuletzt auch immer.

HNA von morgen!
Verfasst: 21. Mai 2006, 23:00
von Biertrinker
Sieg verschenkt, Finale erreicht
KSV Hessen - Steinbach 2:2. Meisterschaft wird in Frankfurt entschieden
Von Frank Ziemke
Kassel. Um 15.26 Uhr explodierte die Stimmung im Kasseler Auestadion. Beim Fanblock auf der Nordtribüne war die Nachricht zuerst angekommen. Ein aufgeregter Ordner rannte über die Laufbahn zur Haupttribüne und verbreitete sie mit den Fingern. "Zwei", zeigte er immer wieder, "zwei zu null". Ein kurzer Augenblick des Staunens: Klein-Karben? Führt Klein-Karben tatsächlich 2:0? Dann schwoll ein Jubelsturm an. Die Zuschauer sprangen von ihren Sitzen. Sie feierten die wundersame Wende im Titelduell der Fußball-Oberliga. Die Ausgangslage vor dem entscheidenden Duell zwischen dem FSV Frankfurt und dem KSV Hessen Kassel am kommenden Donnerstag hatte sich plötzlich gewandelt. Aus Verfolger KSV war der neue Spitzenreiter geworden. Der FSV lag zurück. Und quasi zur Untermauerung der neuen Position erzielte Thorsten Bauer kurze Zeit später auch noch das beruhigende 2:0 für die Löwen gegen Steinbach.
60 Minuten später hatte längst wieder Ernüchterung eingesetzt. Weil Frankfurt die Partie in Karben noch drehte. Und weil der KSV erstmals nach Wochen der Erfolgs-Euphorie Schwäche zeigte. "Diesmal hat uns eine Führung nicht beflügelt, sondern gelähmt", stellte Trainer Matthias Hamann nach der Partie fest. Und er ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht: "Mit so einer leichtfertigen, fast arroganten Spielweise werden wir in Frankfurt nicht bestehen." Die Gastgeber nämlich hatten nach dem Wechsel zwei Gänge zurückgeschaltet und waren prompt bestraft worden. Schilhabl (58.) und Leifermann (64.) sorgten mit den ersten Gegentoren nach acht Spielen für den Ausgleich. "Wir hätten nach der Pause mit mehr Dampf aus der Kabine kommen müssen", gestand Dominik Suslik. Stattdessen leistete sich auch die zuletzt so sattelfeste Abwehr Schnitzer und Fehler im Aufbauspiel. Und gegen den böigen Wind spielend schaffte es der KSV nicht, den Hebel noch einmal umzulegen. "Natürlich war das ärgerlich, den Sieg so wegzugeben", sagte Marc Arnold.
Der Mittelfeldspieler schaute aber auch nach vorn: "Fakt ist: Es hat sich nichts geändert." Sie haben das Endspiel erreicht. Ein Sieg würde dem KSV den Aufstieg bringen. Deshalb hakte Matthias Hamann das 2:2 schnell ab und formulierte eine Kampfansage: "Wir werden uns jetzt vorbereiten. Wir werden dort gewinnen und für unsere Arbeit in den letzten Monaten belohnt werden." Bei Dominik Suslik, dem Verteidiger, klang das so: "Mund abwischen, Ärmel hochkrempeln und am Donnerstag Frankfurt weghauen."
Jubeln, zittern und die Achseln zucken
Die dramatischen 90 Minuten im Auestadion und mit einem Ohr in Klein-Karben
Euphorisch gejubelt, entsetzt die Haare gerauft, gebangt und gezittert, am Ende die Achseln gezuckt: Eigentlich ist ja nichts passiert. Die 90 Minuten im Kasseler Auestadion im Zeitraffer:
Spielbeginn und eine schlechte Nachricht: Julio Cesar fehlt. Der Stürmer wird wegen einer leichten Zerrung geschont.
7. 1:0. Die Gäste zeigen sich anfangs spielstark, doch die Führung erzielt der KSV. Und wie! Mit Wind-Unterstützung wird Marc Arnolds Freistoß aus 40 Metern länger und länger, senkt sich über Torhüter Eckhardt hinweg ins Tor. Erinnerungen an Chalaskiewiczs Traumtor in Darmstadt werden wach.
8. Der KSV setzt nach. Bauers Heber geht nur knapp übers Tor. Die Fans rufen bereits: "Frankfurt, wir kommen."
14. Irgendwer hat immer auch ein Ohr in Klein-Karben. Im Fanblock brandet der Jubel zuerst auf: "Spitzenreiter, Spitzenreiter!" Die Nachricht von Karbens 1:0 durch Gajde (13.) hat sich breit gemacht.
21. Daniel Beyer startet ein tolles Solo. Aber der Abschluss ist zu schwach, Torhüter Eckhardt kann klären.
26. Der Jubel im Auestadion ist grenzenlos. Wieder gilt er einem Tor in Karben. Baufeld erzielt das 2:0 für die Gastgeber und wird dafür auch in Kassel geliebt.
27. Arnold versucht es noch einmal: Freistoß-Distanz ca. 35 Meter, geschätzte Rückenwindstärke 7,4. Tor verfehlt um 10 Zentimeter.
32. 2:0. Jetzt stehen die Fans Kopf. Torjäger Thorsten Bauer stellt die Weichen auf Sieg, als er einen sehenswerten Angriff über Arnold und Gölbasi abschließt.
Pause: Die KSV-Anhänger sind euphorisch. Die Ausgangslage vor dem Spiel in Frankfurt ist komplett gedreht. "Noch 135 Minuten kein Gegentor mehr kriegen, dann sind wir Meister", rechnet ein Fan vor.
58. 2:1. Aber damit wird es nichts. Schilhabl kommt an der Strafraumgrenze frei zum Schuss und trifft. Der erste Rückschlag. Und in Karben hat Ujanek (51.) dem FSV bereits neue Hoffnung gemacht.
61./62. Die Gastgeber raffen sich noch einmal auf. Aber sie haben Pech. Bauers Kopfball klatscht an die Latte, Beyers Versuch eine Minute später wird vor der Linie abgefangen.
64. 2:2. Es wird ganz still im Auestadion. Sakarya hat ein Solo gestartet, Leifermann von der Strafraumgrenze geschossen - fast eine Kopie des ersten Tores.
77. Die Tabellenführung ist weg. Während die Löwen sich vergeblich mühen, hat Giuliana für Frankfurt ausgeglichen.
Die Schlussphase: Es regnet Sturzbäche. Blitze zucken. Cesar kommt doch noch und vergibt die letzte Chance des Spiels. "Die Partie in Karben wurde wegen eines Unwetters abgebrochen", verkündet der Stadionsprecher.
Nachspiel: Aber es ist nur unterbrochen. Als Trainer Hamann im Vip-Raum sein Fazit zieht, schafft Frankfurt sogar noch den Sieg. Am Ende eines dramatischen Nachmittags ist im Grunde nichts passiert. Die Ausgangslage hat sich nicht geändert. Moralischer Punktsieger aber ist der FSV Frankfurt. (FRZ)
Verfasst: 22. Mai 2006, 10:30
von ksvfanatic
Supermario hat geschrieben:wenn das so ausgeht am letzten spieltag bei der konstelation dann geb ich dir einen aus
Die Ergebnisse waren zwar nicht komplett richtig, aber der Sieger, bzw. das Unentschieden
