Seite 14 von 14

Re: Zukunft der Regionalligen / Regionalliga-Reform

Verfasst: 26. Mär 2026, 10:48
von esteban
https://www.kicker.de/regionalliga-refo ... 08/artikel
Egal welches Modell es wird, zu diesem Zeitpunkt muss man mit an Bord sein:
Wie die AG ebenfalls mitteilte, könnte erstmals in der Saison 2028/29 nach neuem Modus gespielt werden. 2027/28 wäre dann die dementsprechende Qualifikations-Spielzeit.

Re: Zukunft der Regionalligen / Regionalliga-Reform

Verfasst: 26. Mär 2026, 11:04
von matzem
2028/2029 !?
Betrifft uns nicht mehr :roll:

Re: Zukunft der Regionalligen / Regionalliga-Reform

Verfasst: 26. Mär 2026, 11:59
von Leroy
Thanquol hat geschrieben: 26. Mär 2026, 10:33
Leroy hat geschrieben: 25. Mär 2026, 23:59
Menelaos hat geschrieben: 25. Mär 2026, 23:47 Tja, das hätten sie auch schon 2019 haben können. Aufteilung des Nord Ostens. Das kompass Modell finde ich immer noch nicht gut. Das Modell wo der Nordosten in Bayern West und Nord aufgeteilt wird, finde ich sehr gut. Gerade der Norden und Süden kann ein wenig mehr Qualität gebrauchen.
An solchen Beiträge erkennt man ja wie verblendet die Diskussion teilweise geführt worden ist. Hier wird seitenlang über Fahrten nach Berlin geheult aber jetzt sollen zwei Regionalligen 2/3 der Fläche des Landes abdecken. Aus KSV-Sicht können wir uns entspannt zurücklehnen und weiter auf badische Dörfer fahren, eine gute Lösung mit Blick aufs Ganze wäre es aber sicher nicht. Deswegen ist es noch nie so gekommen. Jetzt müssen sich erstmal Klubs im Norden, Nordosten und in Bayern finden, die blöd genug sind, gegen das Kompassmodell zu stimmen.
Du beantwortest die Diskussion doch selbst. Aus KSV-Sicht gilt es für ein Modell zu stimmen: die Zerschlagung der DDR-Oberliga! Wenn du als Löwe für das andere Modell bist, solltest du überlegen ob du in diesem Verein noch eine Heimat hast, denn hier stehen an erster Stelle die Löwen und nicht die Interessen vom Hallescher FC oder Chemie Leipzig. Geographisch gesehen wäre ein Kompassmodell für unseren Verein der Sargnagel.
Ich habe in keiner Zeile ausgedrückt, dass ich aus meiner KSV-Perspektive das eine oder das andere Modell befürworte.

Re: Zukunft der Regionalligen / Regionalliga-Reform

Verfasst: 26. Mär 2026, 13:36
von Yannis
Menelaos hat geschrieben: 26. Mär 2026, 09:14 Aber da du so dafür bist, Kannst du mir ja gerne die Vorteile eines Kompass Modells aus Sicht des KSV erklären. Ich kenne mich mit den Etats der einzelnen Ligen nicht aus. Ich kann mir aber nicht vorstellen, das jede Regio den selben Etat braucht um aufzusteigen oder abzusteigen. Und was ist mit dem Pokal? Die Mannschaft ist z.B auf den Osten zusammen gestellt und spielst dann gegen den Westen im Pokal. Ist das dann fair für die Randvereine wie Fulda, Kassel und bestimmt auch noch anderen.
Gegen Ober-Roden schaffen wir es auch als Regio Südwest-Teilnehmer zu verlieren :lolno:


Sicherlich wird das egal nach welchem Modell ruckeln, aber das Kompass-Modell würde dafür sorgen, dass einerseits deutschlandweit die gleichen wirtschaftlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen bestehen und somit eine Angleichung alleine dahingehend unausweichlich ist. Zusätzlich wird es nach einigen Saisons dazu kommen, dass die schwächsten langsam aber stetig aussortiert werden und alle Regios eine Chance auf Professionalisierung haben.

Vorteile aus (meiner) Sicht des KSV:
  • Neue fanträchtige Duelle mit neuen Vereinen gegen die man nicht Tausend Mal gespielt hat.
  • Wirtschaftlichkeit des Spieltagsbetriebs und Aufmerksamkeit erhöht sich enorm durch mehr Fans.
  • Mindestens gleichlange wenn nicht sogar kürzere Wege in der Saison
  • Pokal ist doch absoluter Vorteil: Regionaler Pokal mit Chance auf die hessischen Duelle bleibt bestehen! Dafür hat man dann nicht 3 Spiele die Saison gegen Alzenau, sondern im Zweifel immer noch eins gegen Wehen / OFC und co.
  • Mit gewachsenen Strukturen gegen neue Gegner zu Spielen ist nicht nur Risiko, sondern auch Chance, es ist ja für viele Vereine ein neues Aufeinandertreffen. Spielerisch sind wir aus der Südwest am Anfang sicherlich bevorteilt. In einer Nordliga hätten wir evtl. sogar vereinfachte Aufstiegsbedingungen
  • Wir erfüllen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit alle Mindestvoraussetzungen.
Nachteile für den KSV:
  • hoher Verwaltungs- und Anpassungsbedarf,
  • evtl. für einige Sponsoren uninteressanter, wenn wir nicht mehr ausnahmslos im Süd-Westen zugegen sind, das sollte aber die absolute Minderheit sein. Bickhardt z.B. ist auch im Osten aktiv.
  • Einige sehr beliebte Spiele fallen auch weg (Beide Kickers, Sandhausen,Trier)
  • Kaderzusammensetzung muss anfangs evtl. tatsächlich an die Ligen angepasst werden (wobei ich da langfristig von einer Angleichung ausgehe).
  • Risikospiele würden wohl zunehmen, das ist wie man hier ja auch merkt teilweise unerwünscht und birgt natürlich auch Risiken!
Ich finde das ist eine faire Liste, dass es aber keine positiven Punkte aus KSV-Sicht gäbe, ist aus meiner Sicht Quatsch. Ich würde mich über frischen Wind und große Abende vor öfter mal 5000 Zuschauern + mehr freuen als ich die negativen Punkte gewichten würde.

Wir lösen das einfach so: KSV steigt nächste Saison auf, wir unterstützen auch wenn die Fans von 1860, RWE oder Energie in der 3.ten Liga hierherkommen und wir spielen nie wieder Regio. :shifty: :ksvlogo:

Re: Zukunft der Regionalligen / Regionalliga-Reform

Verfasst: 26. Mär 2026, 14:17
von matzem
Yannis hat geschrieben: 26. Mär 2026, 13:36 Wir lösen das einfach so: KSV steigt nächste Saison auf, wir unterstützen auch wenn die Fans von 1860, RWE oder Energie in der 3.ten Liga hierherkommen und wir spielen nie wieder Regio. :shifty: :ksvlogo:
Mein Reden ! Ganz einfach.

Re: Zukunft der Regionalligen / Regionalliga-Reform

Verfasst: 26. Mär 2026, 17:30
von Uncle Sam
Menelaos hat geschrieben: 25. Mär 2026, 23:47 Tja, das hätten sie auch schon 2019 haben können. Aufteilung des Nord Ostens. Das kompass Modell finde ich immer noch nicht gut. Das Modell wo der Nordosten in Bayern West und Nord aufgeteilt wird, finde ich sehr gut. Gerade der Norden und Süden kann ein wenig mehr Qualität gebrauchen.

Da es nur zwei Lösungen gibt muss man sich ja für eine entscheiden. Verblendung? Weil ich eine KSV Brille aufhabe? Ich sehe halt beim Kompass Modell mehr Nachteile für den Ksv als Vorteile. Ein sehr großer Nachteil ist die Planbarkeit, wenn man jedes Jahr in einer anderen Liga spielt. Ein weitere die Risikospiele die der Nordosten so mitbringt. Es gibt noch mehr, was mich gegen das Kompassmodell stimmen lässt, hatte ich ja schon geschrieben.


Aber da du so dafür bist, Kannst du mir ja gerne die Vorteile eines Kompass Modells aus Sicht des KSV erklären. Oder aus Sicht von Fulda oder anderen Randvereinen, die sich jedes Jahr auf eine neue Herausforderung einstellen sollen. Ich kenne mich mit den Etats der einzelnen Ligen nicht aus. Ich kann mir aber nicht vorstellen, das jede Regio den selben Etat braucht um aufzusteigen oder abzusteigen. Und was ist mit dem Pokal? Die Mannschaft ist z.B auf den Osten zusammen gestellt und spielst dann gegen den Westen im Pokal. Ist das dann fair für die Randvereine wie Fulda, Kassel und bestimmt auch noch anderen.
Zuerstmal, der Osten hat den Vorschlag 2019 abgelehnt, auch unter Anderen wegen den Entfernungen. Das würde unter Anderen Entfernungen von Flensburg bis Cottbus bedeuten. Von Schleswig-Holstein bis Brandenburg. Das ist sogar deutlich weiter als wenn wir nach Freiburg müssen. Außerdem hat die Nordost mit Abstand den höchsten Zuschauerschnitt aller Regionalligen. Dass man nun mit den Regionenmodell einen Vorschlag macht, was man in der Vergangenheit bereits abgelehnt hat ist echt eine Frechheit. Gerade die Regionalliga West, die flächenmäßig kleinste Regionalliga soll ihre Regionalliga dann behalten und bei 4 Regionalligen wäre es im Verhältnis noch kleiner zu den anderen 3 Regionalligen. Mit den Kompassmodell müsste jede Regionalliga sich bewegen und mit den Regionenmodell sähe gerade der Osten wieder blöd aus wenn plötzlich große Spiele wegfallen. Die Initiative kam schließlich auch von dort.

Wenn es nach mir geht: Klar das Kompassmodell und es ist garnicht sicher, wo wir landen werden. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass es auch so sein kann, dass die hessischen Vereine geschlossen bei der Regionalliga West spielen. Vorteil wäre dann: Alle hessischen Spiele bleiben + neue schöne Spiele im Ruhrpott und im schönen Rheingebiet/Westfalen. Und ich denke, da hättest du auch nichts dagegen, oder? Ich bin mir da ziemlich sicher, dass man sich darüber Gedanken macht. Schließlich sollten die Derbys erhalten bleiben.

Viel wichtiger ist doch die Frage, warum 20 Vereine? Das würde für uns mehr englische Wochen bedeuten und was ist mit den Reservemannschaften? Kein Wort dazu, dabei gehören sie für mich allesamt in die neue U21 Nachwuchsliga. Dann reichen 4 Ligen mit je 18 Vereine aus.

Re: Zukunft der Regionalligen / Regionalliga-Reform

Verfasst: 26. Mär 2026, 19:18
von Menelaos
1. Beim Aufstieg nächstes Jahr bin ich voll bei euch. Dann ist auch egal was in den Regios passiert.

2. Dem ksv fest im Westen. Ja dann würde ich auch eher für das Modell stimmen.

3. Ich sträube mich aber gegen ein Modell, wo es Springer gibt. Warum sollten sich die Ligen angleichen? Schrott steigt ab und Schrott steigt auf. Das ändert für die Springer Mannschaften nicht viel. Also sagen wir 15 Vereine sind immer fest und 5 niemals. Diese 5 Vereine haben die ***** Karte. Denn sie können immer nur für das aktuelle Jahr planen. Damit sind wir dann beim Etat. Im Norden brauche ich z. B. 5 im Osten 15, im Westen 25 und im Süden 7. Wie will ich das als Springer Mannschaft auffangen. Ja yannis. Die schlechteren werden absteigen. Da gebe ich dir recht. Nur werden es oft die Springer sein, die davon betroffen sind und nicht die 15 Vereine die planen können. Denn den 5 fehlt jegliche Sicherheit.

4. Neue fanträchtige Duelle. Diese Duelle sind auch fast gleichzeitig alle neuen Risiko Spiele. Das Edeka wird sich sicherlich auf Halle und Konsorten freuen. Die letzten Jahre zeigen eher das mehr passiert als weniger, siehe Dienstag Weißwasser. Mal sehen ob es am Freitag ruhig bleibt. Ich bin da aber ein gebranntes Kind.