25. Spieltag

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Moderator: Eckart Lukarsch

Herr Künkel
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Beitrag von Herr Künkel » 19. Mär 2006, 11:59

Keine Frage. Seit gestern sind unsere Aktien wieder gestiegen. Wichtig ist jetzt ein überzeugender Bekräftigugssieg zu Hause und das, was der Mannschaft immer wieder abging: konstante Leistungen, Berechenbarkeit. Zwar haben wir das schwerere Restprogramm. Aber beim FSV wird jetzt intern und im Fan-Umfeld ziemliche Unruhe einkehren. Gleich zu Beginn und dann auch noch gegen einen solch kleinkalibrigen Gegner zu patzen, ist panne. Insofern gerät der in seiner Trainerlaufbahn bis dato eh glücklose Michael Blättel noch mehr unter Druck. Dennoch bleibt Bornheim eine gut besetzte OL-Mannschaft. Und da der KSV auch noch das eine oder andere Remis einfährt, wird die Tabellensituation so schnell nicht kippen. Dennoch: Es ist schneller wieder spannend geworden, als die meisten gedacht haben. Psychologisch ist das klar ein Vorteil für uns.

Gruß, K.
- Es gibt immer einen Tunnel am Ende des Lichts -

Zimbo
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Beitrag von Zimbo » 19. Mär 2006, 18:08

SGE II -Klein Karben 0:3 (0:1)

KSV Baunatal-Flieden 1:1 (0:1)
Rot & Weiß bis in den Tod

Glowes
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Beitrag von Glowes » 19. Mär 2006, 18:12

Löwenstolz hat geschrieben: KSV Baunatal-Flieden 1:1 (0:1)
Immerhin... :)
"Nicht wir tragen euer Trikot - ihr tragt unseres!"

Christian.Lengemann
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Beitrag von Christian.Lengemann » 19. Mär 2006, 21:35

Also das 1:1 ist ein gutes Ergebnis für uns. WOllen wir mal hoffen, daß wir nicht den FSV noch abfangen, am Ende aber Flieden vor uns steht. Dann, wenn überhaupt, lieber der FSV. Aber wie schon mal gesagt: Ich glaube dran. Ich glaube dran, daß es Eng bis zum Schluß bleibt, und dann machen wir es wie in Lohfelden damals. Ein super schlechtes Spiel beim FSV, aber mit Glück den oder die Punkte aus dem Spiel, die wir zum Aufstieg brauchen. Und der HR wird live übertragen!

Christian.Lengemann
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Beitrag von Christian.Lengemann » 20. Mär 2006, 11:36

von: http://www.rhein-main.net/sixcms/list.p ... id=2846417
Printausgabe vom 20.03.2006
Kassel beendet die Erfolgsserie des SC Waldgirmes – Ober-Roden vor schweren Zeiten
Frankfurt. Die lange Wartezeit ist einigen Fußball-Oberligisten nicht gut bekommen. Der um zwei Wochen verspätete Auftakt 2006 ging jedenfalls für Spitzenreiter FSV Frankfurt (1:2 in Bad Vilbel) gründlich daneben. Davon profitierten von den Verfolgern der vermeintliche Hauptkonkurrent aus Kassel (3:1 in Waldgirmes) sowie Flieden (1:1 in Baunatal). Beide haben ebenfalls die Lizenz für die Regionalliga beantragt.

Lange Gesichter gab es aber auch in Aschaffenburg und Ober-Roden sowie bei Eintracht Frankfurts U 23 nach dem gestrigen 0:3 gegen Klein-Karben.

SC Waldgirmes – KSV Hessen Kassel 1:3 (0:0). – Die Nordhessen nahmen erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage in gleicher Höhe. Zudem beendeten sie die 15 Begegnungen anhaltende Erfolgsserie des SC Waldgirmes. Der zeigte sich als fairer Verlierer. „Kassel war fußballerisch einfach besser“, meinte Co-Trainer Roger Reitschmidt. Die Gäste steckten jedenfalls den Rückstand durch Karagiannis (51.) unbeeindruckt weg, kamen durch den starken Ex-Profi Michael Mason, in der Spielpause aus Wattenbach gekommen, zum Ausgleich (51.) und durch Cesar (69.) sowie Cihan (90.) zum Erfolg.
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Bayern Alzenau – Germania Ober-Roden 3:0 (1:0). – Es war der Tag von Alzenaus Torjäger Benny Goedecke. Er besiegte Ober-Roden mit seinen Treffern in der 19., 57. und 60. Minute im Alleingang. „Alles, was wir uns vorgenommen hatten, ging nach hinten los“, so der enttäuschte Gäste-Trainer Peter Lack, „ich frage mich, ob sich alle bewusst sind, um was es für uns geht.“ Dies sollte den Akteuren des neuen Tabellenvorletzten schnell klar werden. So sind sie jedenfalls ein ganz heißer Abstiegskandidat.

SG Bruchköbel – 1. FC Schwalmstadt 2:1 (0:1). – Die Gäste führten durch Frick (19.) verdient zur Pause. Danach steigerte sich Bruchköbel jedoch gewaltig wendete durch Nuhn (50.) und Rozic (72.) noch das Blatt. Dass sich das Trainergespann Joachim Jüriens (bisher Co-Trainer) und Dragan Jakicevic (spielt noch), das nach dem Rücktritt von Holger Trimhold nun die Verantwortung trägt, über einen gelungenen Einstand freuen konnte, war am Ende Torwart Peters zu verdanken. Er rettete vier Mal gegen jeweils frei vor ihm auftauchende Schwalmstädter.

OSC Vellmar – TSG Wattenbach 0:0. – Der letzte Heimsieg des OSC liegt sechs Monate zurück. Dabei wollte man das Schlusslicht keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. Doch am Ende hatte TSG-Trainer Lothar Alexi mit seinem Hinweis auf die Heimschwäche und der Prognose „Da könnte für uns was drin sein“, recht.

Viktoria Aschaffenburg – SV Erzhausen 0:4 (0:2). – Erzhausens Trainer Thomas Epp lobte hinterher „die sehr überzeugende Vorstellung“ seiner Mannschaft. „Es war wichtig, dass wir unser Punktepolster auf die Abstiegsplätze ausgebaut haben.“ In dieser Form werden die Südhessen aber ohnehin nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Gollasch (26.), Jakic (42.), Russ (53.) und Selmanaj per Elfmeter (59.) – verursacht per Notbremse von Torhüter Miletic, der dafür „Rot“ sah – zeigten den Mainfranken, bei denen Schröer noch „Gelb-Rot“ bekam (64.), ihre Grenzen auf. „Von vier Gegentoren haben wir drei selbst vorbereitet“, ärgerte sich Viktoria-Coach Nenad Salov.

KSV Baunatal – Buchonia Flieden 1:1 (0:1). – Nach einer recht ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der Hayrettin Yildiz die Gäste per Foulelfmeter in Führung brachte (40.), bestimmte Baunatal im zweiten Abschnitt eindeutig das Geschehen. Die ständigen Offensivbemühungen des KSV wurden schließlich in der 80. Minute zumindest mit dem Ausgleich, den Daghfous erzielte, belohnt.

FSV Steinbach – TSG Wörsdorf 1:0 (1:0). – Vor dem für die abstiegsbedrohten Gastgeber so wichtigen Spiel bewies Neuzugang Timo Leifermann, ebenso wie Rouven Leopold in der Winterpause aus Wörsdorf gekommen, hellseherische Fähigkeiten. „Natürlich wünscht man sich gegen den Ex-Club ein Tor zu schießen, aber mir würde ein 1:0 reichen. Und da ist es völlig egal, wer trifft.“ Das sehen jetzt wohl auch seine neuen Teamkollegen so, denn den entscheidenden Treffer markierte Kusch bereits in der 18. Minute mit einem Eigentor. (wag)

Ausgewanderter
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Beitrag von Ausgewanderter » 20. Mär 2006, 11:42


Christian.Lengemann
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Beitrag von Christian.Lengemann » 20. Mär 2006, 11:44

:-) Ok. Aber er hatte es an der falschen stelle :-)

pedzouille
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Beitrag von pedzouille » 20. Mär 2006, 21:16

Ohne Uyanik läuft beim FSV nicht viel...
http://www.f-r.de/ressorts/sport/sport/?&cnt=829707

Schockzustand beim FSV Frankfurt
Der Tabellenführer der Fußball-Oberliga Hessen zeigt im ersten Spiel des neuen Jahres in Bad Vilbel eine desolate Leistung und vermiest seinem neuen Trainer das Debüt
VON ANNETTE SEITZ

Niedergeschlagen: FSV-Trainer Blttel (Storch)
+ Niedergeschlagen: FSV-Trainer Blttel (Storch)
Ein Blick in die Gesichter der Verantwortlichen des FSV Frankfurt hatte am späten Samstagnachmittag genügt, um zu erahnen, was sich da gerade auf dem Nidda-Sportfeld des FV Bad Vilbel abgespielt hatte. Und welche Demütigung der Spitzenreiter der Fußball-Oberliga Hessen zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte bei denen um den Klassenerhalt kämpfenden Wetterauern, die sogar ohne vier Stammkräfte den Favoriten noch mit 2:1 (2:0) besiegten, hatte hinnehmen müssen.

Nicht nur, dass es für den FSV zum wiederholten Male nichts zu holen gab in Bad Vilbel; die Art und Weise, wie die Bornheimer sich vorführen ließen, ohne Konzept und Ideen auftraten und damit dem in der Winterpause für Gerhard Kleppinger verpflichteten Trainer Michael Blättel das Debüt vermasselten, war erschreckend. Nichts war es mit einer neuen Aufbruchstimmung beim Spitzenreiter, vergeben die Chance, die nach den hilflosen Vorstellungen vor der Winterpause verlorenen Sympathien der Anhänger mit beherztem Spiel wieder zurück zu gewinnen. Am Ende eines verpatzten Arbeitstages schlichen die Bornheimer fassungslos vom Platz, während den Entscheidungsträgern des FSV das Entsetzen im Gesicht stand.

Mehrmals hatte Blättel noch während der Partie versucht, die Seinen zur Ordnung zu rufen, hatte darauf gedrungen, die Positionen zu halten. Vergebens. Impulse konnte keiner in Blau-Schwarz setzen. Ohne Spielmacher Ibrahim Uyanik fehlte der Ideengeber, Renato Levy wurde dieser Rolle nicht gerecht. In der Viererabwehrkette durfte Younes Idrissi von Anfang an ran. Bitter für den 21-Jährigen: Er verursachte einen Foulelfmeter, den Sebastian Popp zur Bad Vilbeler Führung verwandelte (14.). Cem Acar erhöhte kurz darauf zum 2:0 (22.), als sich die FSV-Abwehr wieder einmal im Tiefschlaf befand. In der Folge spielte Vilbel frisch und respektlos und versetzte damit nicht nur das neue Trainergespann Marek Mrozek und Janusz Turowski in Verzückung. Dass Bernd Winter nach einem von Alexander Sturm verschuldeten Handelfmeter noch der Anschlusstreffer für den FSV gelang (87.) - geschenkt. "Wir haben clever gespielt, schön verschoben, hatten ein hervorragendes Zweikampfverhalten. Der FSV hatte keine Ideen", sagte Turowski. Auch Bastian Csintalan, Ex-Bornheimer in Reihen der Gastgeber, wusste nicht so recht, wie ihm geschah: "Ich hätte nicht gedacht, dass der FSV so ideenlos auftritt."

Eine Erklärung für die Vorstellung fiel auch den Frankfurtern schwer. "Ich bin sprachlos", sagte Abwehrspieler André Laurito, der als Einziger beim FSV Normalform erreichte: "Wir bekommen sechs Wochen gesagt, wie es geht und haben es nicht verstanden." Ein sichtlich angeschlagener Michael Blättel sprach von "einem bitteren Tag, einer bitteren Niederlage und einem schlechten Spiel. Wir haben uns beim ersten Tor dumm angestellt, wir haben uns beim zweiten Tor dumm angestellt und hatten dann den kollektiven Zusammenbruch. Es ist alles ohne Hirn gelaufen." FSV-Präsident Michael Görner kritisierte das "harmlose Spiel. Ich habe heute keinen gesehen, der Verantwortung übernommen hätte".

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