Regionalliga Südwest 2020/2021

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Moderator: Eckart Lukarsch

marinho
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Re: Regionalliga Südwest 2020/2021

Beitrag von marinho » 18. Jun 2020, 13:42

Eimer hat geschrieben:
17. Jun 2020, 15:36
MEHRZAHL DER VEREINE WÜNSCHT NORMALE SAISON 2020/2021
Zweigeteilter Alternativspielplan verpasst knapp die Mehrheit

https://www.bayern-alzenau.com/index.ph ... -2020-2021
Der OFC freut sich über 21 Heimspiele mit entsprechenden Einnahmen - wenn Zuschauer kommen dürfen.

Der Präsident des FSV hat ebenso wie sein Gießener Kollege arge Bedenken gegen die Mammut-Saison mit 42 RL-Spielen: "Das wird nicht durchführbar sein, gerade für Mannschaften mit berufstätigen Spielern..."

Wie steht denn der KSV dazu?

kopfhoch
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Re: Regionalliga Südwest 2020/2021

Beitrag von kopfhoch » 19. Jun 2020, 03:18

Zwar gibt es international Ligen mit 24 Teams, aber die müssen sich jetzt auch überlegen, wie sie die nächste Saison gestalten.
Hier geht es um Amateurspieler, die berufstätig sind oder studieren. Eben keine Vollprofis. Die Aussicht auf einige "englische" Wochen mehr ist vorgegeben. Kunstrasen hat nicht jeder Verein. Die Anzahl verletzter Spieler dürfte überproportional ansteigen. Wer kommt für die Kosten auf?
Bei entsprechenden Wetterverhältnissen sind Verlegungen nur eine Frage der Zeit und damit ein über den Haufen geworfener Terminplan.
Sicher ist es spannend, wenn viele Vereine gegen viele Vereine antreten - aber mit welchen noch einsatzfähigen Spielern am letzten Spieltag ?
Für mich ist diese Lösung ein Ritt auf der Rasierklinge der Gesundheit der Spieler und damit verantwortungslos.
Der Vorschlag einer geteilten Liga ist eindeutig vernünftiger; er belastet die Spieler nicht über Gebühr.
Man muß derzeit einfach kleinere Brötchen backen und sich auf die Wurzeln besinnen.
Die Kosten wären auch deutlich geringer.

Um die fehlenden Einnahmen zu kompensieren, muß einerseits der Verband auf Einnahmen verzichten, andererseits natürlich auch alle Beschäftigten in den Vereinen- auch SpielerInnen- auf einen kleinen Teil ihrer Verdienste verzichten. Kleinvieh macht auch Mist.
Andererseits kann man am Ende der Saison entscheiden, ob es noch Qual-Spiele zum Auf- und zum Abstieg gibt; sofern zeitlich und körperlich möglich und zumutbar. Die SpielerInnen sind kein Schlachtvieh oder Leibeigene. Manchmal habe ich den Eindruck, sie werden als solche angesehen und behandelt.
Mir fehlt es in der gesamten Diskussion an Menschlichkeit und Rücksicht auf die Akteure. Nicht um die die Gelder, sondern um die Gesundheit der SpielerInnen und der Fans hat es zu gehen.
Aber so wird´s nicht kommen. Man wird die aufgeblähte Liga durchknüppeln, um ja genügend Gelder einzusacken. Anstatt die Gelegenheit zu nutzen, Veränderungen herbeizuführen, strebt man mit aller Macht ein "weiter so" an. Verbesserungen geht man anders an.

keichwa
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Re: Regionalliga Südwest 2020/2021

Beitrag von keichwa » 19. Jun 2020, 09:35

Flexibilität für die unteren Ligen ist angesagt, dann ist das machbar. Eine Saisson dauert 12 Monate und die sollte man nutzen, soweit es geht (also wohl leider erst ab September). Falls sich der Starttermin verschieben sollte, sollte man die Liga doch noch teilen.

Ansonsten ohne Winterpause und bis in den Juni spielen. Urlaub sollen die Spieler und Verantwortlichen natürlich trotzdem nehmen können; wie überall, einfach beim Chef beantragen und genehmingen. Wenn ein Spieler berufsbedingt unter der Woche nicht kann, dann kann er halt nicht. Andere können berufsbedingt bisweilen am Wochenende nicht - das kann man bei der Kaderplanung bedenken ;)

Auf Kunstrasen sollten halt vorrangig die leichten wendigen jungen Spieler zum Einsatz kommen. Auch das bei der Kaderplanung berücksichtigen ;) Es spricht ja nichts dagegen, bei Bereitschaft des Spielers von der 2. oder der U19 Kräfte hochzuziehen.

Bei schlechter Witterung müssen Spiele natürlich abgesagt oder verlegt werden. Aber das ist ja auch nichts Neues. Fatal wäre, wenn man eine fixe Winterpause für den Januar anberaumt, Schnee und Eis und Hochwasser aber erst Februar/März Einzug halten.

Einfach locker bleiben und nur das investieren, was zur Verfügung steht. Dann könnte es eine hübsche Spielzeit werden. Wenn es am Ende nicht für den Klassenerhalt reichen sollte, wird das auch kein Weltuntergang sein. Vielleicht bleiben wir dann trotzdem oben, weil sich andere übernommen haben ;^)

Ich freue mich auf den Herbst :-D
Karl

Eimer
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Re: Regionalliga Südwest 2020/2021

Beitrag von Eimer » 24. Jun 2020, 22:42

Nun ist es offiziell:
- Nächste Saison geht es also auch gegen Sonnenhof Großaspach.
- In die Regio Südwest wird es ansonsten keinen weiteren Absteiger aus der 3. Liga geben.

kopfhoch
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Re: Regionalliga Südwest 2020/2021

Beitrag von kopfhoch » 24. Jun 2020, 23:49

Die Tabelle der RL:
https://www.kicker.de/regionalliga-sued ... 2/spieltag

Balingen, Koblenz bleiben drin. Mit Verlaub,sportlich null Chance. Finanziell stehen sie verm. auch auf einem absteigenden Ast. Ich wäre für eine Überprüfung der Vereine, die am Ende ihrer Ligen stehen. Sowohl sportlich als auch finanziell. Für einige dürfte ein Abstieg vernünftiger sein als ein weiteres risikoreiches Jahr RL oder andere unter dem Damoklesgeier zu spielen.
Die derzeitige Situation sollte man als Chance betrachten, Änderungen herbeizuführen, anstatt an allem krampfhaft festzuhalten. Wohl wissend, dass es nicht unbedingt gut ist.

marinho
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Re: Regionalliga Südwest 2020/2021

Beitrag von marinho » 8. Jul 2020, 15:27

Elversberg, Offenbach, Großaspach und Minkbach dürften um den Titel spielen. Zum erweiterten Kreis zählen für mich Homburg und Ulm.

Für die Löwen gilt es, nicht gleich wieder abzusteigen, was bei vermutlich 9 Mannschaften, die es am Ende treffen wird, nicht so leicht wird. Ich warne vor Selbstüberschätzung - lieber die RL mit Bescheidenheit annehmen und erstmal froh sein, dass wir wenigstens wieder in der 4. Liga zurück sind!

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