Perspektive Saison 2020/21

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Moderator: Eckart Lukarsch

marinho
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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von marinho » 17. Mai 2020, 13:48

bennyu hat geschrieben:
17. Mai 2020, 12:23
so oder so müssen wir ja noch im Hinterkopf behalten, dass hoffentlich noch 2 erfolgreiche Pokalspiele vor uns stehen.
Durch die fehlenden Zuschauereinnahmen ist m. E. eine erfolgreiche Hessenpokalsaison mit der Option, in der übernächsten Saison in den DFB-Pokal zu kommen, noch wichtiger geworden!

Egal, in welcher Liga, vielleicht kann man ja doch schon vor September starten. Dass Fußballspiele nicht gleich unter "Großveranstaltungen" fallen müssen, wurde ja schon geschrieben, jetzt sagt der Pharmakologe Fritz Sörgel, dass eine schrittweise Zulassung von Zuschauern bald wieder denkbar sein könnte: "Der Zugang von Menschen zum Stadion kann so geregelt werden wie der Zugang der Kunden zum Ikea, und es wäre möglich, im Stadion die notwendigen Abstände einzuhalten, dann wüsste ich ehrlich gesagt nicht, was dagegen einzuwenden wäre, Spiele vor reduziertem Publikum zuzulassen", sagte Sörgel im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Wenn sich in den Wochen rauskristallisiert, dass das Infektionsgeschehen weiter zurückgeht und das Experiment bei den Profis erfolgreich weitergeht, könnte ein früherer Saisonstart vielleicht auch bei der Diskussion über die Größe einer Liga helfen. Sprich, wenn ich mehr Zeit für die Austragung von Spielen habe, habe ich auch ein Gegenargument bzgl. einer Aufstockung weniger.
...Außerdem geht es doch nur darum, ob die RL mit 21 oder mit 22 Teams startet, denn ich nehme an, dass auch die RL Saisonabbruch ohne Absteiger beschließen wir. Würde es dagegen zum "normalen" Abstieg" kommen, so würde es die elenden Gießener erwischen, die Platz machen müsste für den Relegationsaufsteiger. Sollte das ausgerechnet der KSV sein, wäre das für mich eine späte Genugtuung für das unsportliche Verhalten zugunsten von Alzenau vor einem Jahr (2:2 in der 96. Minute :evil: ).

Shooter
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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von Shooter » 17. Mai 2020, 15:05

Übrigens mal nur auf Hessen bezogen:

Der HFV würde sich bei Nichtaufstieg der jeweiligen Relegationsteilnehmer in gewisser Form auch selber konterkarieren, denn.....

Zog bisher eine Mannschaft freiwillig aus der Liga zurück, galt der Grundsatz, daß dafür nicht ein Absteiger drinbleibt, sondern der Nächste von Unten nachrückt.....

Allein daher schon total unlogisch und nicht vereinbar.
"Ob Mailand oder Madrid, ist doch egal - Hauptsache Italien"....

esteban
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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von esteban » 18. Mai 2020, 10:42

Weiter geht's:
https://www.hna.de/sport/ksv-hessen-kas ... 66467.html
„Wir sind nicht die Bösen“
"Uns fehlt noch ein kleiner sechsstelliger Betrag.“
Swen Meier im HNA-Gespräch. Veröffentlicht am 05.06.2020

Eimer
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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von Eimer » 18. Mai 2020, 14:59

HFV-Präsident Reuß im Gespräch
Abbruch, Neustart, Kassel: So plant Hessens Fußball-Verband

https://www.hessenschau.de/sport/fussba ... k-100.html

Die letzten beiden Absätze sind aus unserer Sicht die wichtigen

marinho
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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von marinho » 19. Mai 2020, 17:56

Wenn die RL-Saison abgebrochen wird, gibt zwei Lösungen des Relegationsthemas, gegen die kein Verein etwas haben könnte:
1.) Es kommt doch schon zu einer zweigeteilten 3. Liga, die ein erhebliches Zuschauerinteresse sowohl in den Stadien als auch am TV auslösen und damit höhere Fernsehgelder für die Mitgliedsclubs generieren sollte. Dann wäre durch die notwendigen Aufrücker aus den Regionalligen in die 3. Liga genug Platz auch in der RL Südwest, um alle 3 interessierten Clubs KSV Hessen Kassel, 1. Göppinger SV und TuS Koblenz aufzunehmen.
2.) Wenn es aber (noch?) keine zweigeteilte 3. Liga geben sollte, könnte die RL Südwest trotzdem alle 3 o.g. Interessenten aufnehmen und würde halt eine Saison mit 24 Vereinen bestreiten, aus der am Ende 10 Clubs absteigen würden, um ab der Saison 2021/2022 wieder mit den üblichen 18 Vereinen - wie gewohnt - weiter zu spielen. Mit dieser Verfahrensweise, die wohl Jens Rose schon einmal präsentiert hat, würde die RL Südwest keine Gerichtsprozesse riskieren. Und für eine Saison sollte sich das durch Verkürzung der viel zu langen Winterpause und einige zusätzliche "englische Wochen" durchaus realisieren lassen.

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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von esteban » 19. Mai 2020, 18:27

Was aber noch immer vergessen wird:
Vielleicht kann/darf in unteren Ligen im Herbst/Winter überhaupt nicht gespielt werden.
Stichwort zweite Welle.
{Wenn man sich dieser Tage so umschaut, könnte man meinen Covid19 sei überwunden... :o}

In diesem Falle wäre ein so "großer" Klub wie der KSV mit der Hessenliga doppelt und dreifach gef*#kt, wenn dagegen in der Regionalliga der Spielbetrieb möglich wäre...dann geht es langsam an die Substanz.
"Uns fehlt noch ein kleiner sechsstelliger Betrag.“
Swen Meier im HNA-Gespräch. Veröffentlicht am 05.06.2020

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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von esteban » 20. Mai 2020, 11:06

Auch in Hamburg votiert man mehrheitlich für einen Abbruch.
https://www.hfv.de/artikel/vereine-des- ... er-saison/
Allerdings soll hier der Landespokal noch ausgespielt werden:
Die Wettbewerbe des LOTTO-Pokals der Herren, Frauen und A-Junioren sollen möglichst zu Ende gespielt werden, sobald das ohne gesundheitliche Gefährdung möglich ist.
--
Der hessische HFV Vizepräsident gibt sich noch unzufrieden mit den angestrebten Lösungen, hat aber wohl eher alle Ligen unterhalb der Lottoliga im Blick:
https://www.op-online.de/sport/lokalspo ... 67373.html
"...Die Variante, dass unter den möglichen Relegationsteilnehmern über die Quotientenregelung, der Beste ermittelt wird und aufsteigt. Dies prüfen wir zurzeit juristisch..."
---
Zeitplan Entscheidungsfindung/Knotenlöser
Am 25.Mai kommt es zum virtuellen außerordentlichen Bundestag des DFB. Dort wird entschieden wie es mit der 3. Liga weitergeht. Die Tendenz geht momentan eher zum Weiterspielen. Davon bestimmt wollen sich an den kurz danach folgenden Tagen die Regionalverbände als Ausrichter der Regionalligen endgültig festlegen.
Hier geht die Tendenz eher zum Abbruch. Aus den dabei festgelegten Regelungen folgen dann die Konsequenzen für den KSV.

---
In Steinbach-Haiger könnte der KSV einen Verbündeten haben, denn:
https://www.fupa.net/berichte/tsv-stein ... 48465.html
„Ein vorzeitiger Saisonabbruch käme für uns sportlich einem Fiasko gleich. Wir waren vor Corona im Flow, hatten sechs der letzten sieben Spiele gewonnen. Gewinnen wir noch in Alzenau, liegen wir nur noch vier Punkte hinter Spitzenreiter Saarbrücken. Wir stehen im Halbfinale des Hessenpokals und wollen ins Endspiel und dann auch in den DFB-Pokal. Unser Punkterekord und die Tatsache, dass noch weitere 33 Zähler zu vergeben sind, wären dann Makulatur.“
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Generell gilt jetzt weiterhin, genau auf die Regularien zu achten, die man bundesweit bzgl. Austragungen von Landespokalfinals und Aufstiegsspielen findet!
"Uns fehlt noch ein kleiner sechsstelliger Betrag.“
Swen Meier im HNA-Gespräch. Veröffentlicht am 05.06.2020

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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von Eimer » 20. Mai 2020, 13:14

Der Südwestdeutsche Fußballverband (südliches Rheinland-Pfalz) will die Saison abbrechen:
https://www.fupa.net/berichte/vfr-unden ... 56347.html

"1 b. Soweit der Zweitplatzierte einen Anspruch auf Relegation hat, ist dieser nach Maßgabe der jeweils geltenden Ordnung grundsätzlich aufstiegsberechtigt.

1 d. Aufstiegsrechte in übergeordnete Spielklassen anderer Verbände richten sich nach deren Regelungen."

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