Perspektive Saison 2020/21

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Moderator: Eckart Lukarsch

esteban
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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von esteban » 6. Jul 2020, 17:30

Vollkommen daneben...aber hochinteressant, wer sich da wie positioniert.
By the way:
Heute steht ein ehemaliger Klassenkamerad vor dem letzten Schritt zur Beletage.
Seine Rechtsform ist e.V.
"Uns fehlt noch ein kleiner sechsstelliger Betrag.“
Swen Meier im HNA-Gespräch. Veröffentlicht am 05.06.2020

Stehplatznörgler
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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von Stehplatznörgler » 6. Jul 2020, 20:22

Chapeau an Südstädler1947 und MW für die sachlichen und eindeutigen Statements zu der Frage der Ausgliederung. Nach der Lektüre des Extra Tipps ist mir völlig die Hutschnur gerissen. Ich wäre nicht in der Lage gewesen, hier einen sachlichen Aufschlag zu machen. An alle, die Hahne den Artikel in die Feder diktiert haben: Lasst uns den Weg nach der Planinsolvenz weiter gehen und die regionale Wirtschaft mit guter Jugendarbeit und ehrlichem Fußball ins Boot holen. Keine Störfeuer, keine Luftschlösser und kein Größenwahn; der Verein ist nun schon so oft an solchen Mistideen gescheitert.

pedzouille
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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von pedzouille » 6. Jul 2020, 22:59

Eine ausgegliederte Fußballkapitalgesellschaft bringt keinen sportlichen
Erfolg und auch keine "Professionalisierung". Beispiel Hamburger SV Fußball AG: sportlich erfolglos und finanziell im Niedergang: https://de.wikipedia.org/wiki/HSV_Fu%C3%9Fball_AG
Schritt für Schritt
Gemeinsam sind wir stark
Löwen geben niemals auf
Wir sind in der Region zuhause
UNSER NACHWUCHS IST UNSER FUNDAMENT

kopfhoch
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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von kopfhoch » 7. Jul 2020, 01:33

Man kann sich mal den Spaß machen, bei Gurgel einzugeben: Real Madrid, FC Barcelona usw. Verschuldung.
Oder das:
https://www.ran.de/fussball/bildergaler ... n-schulden

Aus einem wenig erfolgreichen Verein eine KG machen zu wollen, ist in etwa so, als wollte man aus einem Smart einen F1 Renner machen. :roll: Wäre lediglich ein Motor der Geld verbrennt, aber nicht auf touren kommt. Kühne, Held, diverse Scheichs und sonstige Oligarchen sind ein leuchtendes Beispiel für "erfolgreiches" arbeiten. Das Geld, was durch ein paar wenige schon verbrannt wurde, hätte ich gern. :lol:
Was die von allen geliebten Bayern seit Jahrzehnten machen, sollten sich andere durchaus als Beispiel nehmen.
Die BuLi:
https://www.ran.de/fussball/bundesliga/ ... der-spitze

Das Problem bei vielen Vereinen : sie vergessen immer mal wieder, kaufmännisch zu denken und zu handeln. Und zwar vernünftig. Sie geben Gelder aus, die sie nicht haben und wissen nicht , wieviel sie überhaupt wieder reinbekommen. Also reines Lotto.
Rein finanztechnisch betrachtet müßten geschätzt mind. 80% aller (nicht nur) Fußballvereine Insolvenz anmelden - ebenso viele könnte man verm. wg. Insolvenzverschleppung vor Gericht bringen. :cry: :roll:
Schuster bleib bei deinen Leisten, heißt es. Oder man denke an Ikarus der ohne Sonnen-segel,schutz, Creme, Kollektoren.... :roll: Das Material muß stimmen.
Aber man will ja uuuunbedingt in der 1.Liga und ganz oben stehen. Quasi wie ohWeia Card.Was sind schon 1,9 Mrd. :evil:

Dert KSV soll das sein und bleiben, was er ist: der Verein (der größte und bekannteste) der Stadt Kassel, bescheiden, volksnah, offen, ehrlich und hoffentlich für alles hier Lebende liebens- und unterstützenswert. Offen für alles (wer offen für alles ist, ist nicht ganz dicht, meine ich nun nicht :lol: )
und der sportliche Mittelpunkt hessisch Sibiriens.
Eine Ausgliederung würde einer Zerreißprobe entsprechen, die der Verein KSV und die Fußballabteilung nicht überstehen würden.
Bitte auf dem sehr dünnen Boden der Liga bleiben und vorausschauend für einen Abstieg planen.
(von mir aus auch für einen Aufstieg :P ).
Ich möchte lieber frühlinkserwachen als spät rechts einschlafen. 8)

esteban
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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von esteban » 8. Jul 2020, 07:12

Zurück zum richtigen Thema: Klassenerhalt sichern und natürlich der Saisonstart.
Dazu gibt es wohl diese Woche bereits einen wichtigen Konferenztermin mit Details:
https://www.bkz.de/sport/eventuell-stei ... 77033.html
"...Saisonstart in der Regionalliga ist am Dienstag und Mittwoch, 1. und 2. September. Genaueres soll den insgesamt 22 Südwest-Vereinen bei einer Konferenz in dieser Woche noch mitgeteilt werden. Sicher scheint zu sein, dass auf die Vereine wohl wenigstens acht englische Wochen warten. Für einige Klubs könnte das eine riesige Herausforderung werden, da bei Weitem nicht alle unter Vollprofibedingungen arbeiten und Distanzen von bis zu 460 Kilometern zurückzulegen sind..."
Die Zahl der Absteiger muss auch noch festgelegt werden:
"...Als sehr wahrscheinlich gilt deshalb, dass die Maximalzahl an Absteigern festgelegt wird. Zum Beispiel auf acht oder neun Teams. Klar ist schon jetzt, dass es mindestens sieben Absteiger geben muss, wenn die Regionalliga auf einen Rutsch wieder auf 18 Mannschaften gebracht werden soll..."
"Uns fehlt noch ein kleiner sechsstelliger Betrag.“
Swen Meier im HNA-Gespräch. Veröffentlicht am 05.06.2020

sam
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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von sam » 9. Jul 2020, 06:39

Soweit uns bekannt ist

Die Anzahl der Absteiger Für die
Saison 20/21 auf 6 Vereine festgelegt.
Die Saison 21/22 soll mit 20
Vereinen starten.

marinho
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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von marinho » 9. Jul 2020, 07:48

Das wäre gut. 20 Vereine sollte die RL Südwest als künftige Dauerlösung ab der übernächsten Saison (2021/2022)verkraften.

esteban
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Re: Perspektive Saison 2020/21

Beitrag von esteban » 10. Jul 2020, 12:07

Zur Perspektive Stadionbesuch im Auestadion 2020.
Stand heute dürfen ab sofort in Hessen Zuschauer bei Sportveranstaltungen anwesend sein...und zwar bis zu 250, mehr nicht:
https://www.hessenschau.de/sport/fussba ... g-100.html
"...Seit dem 6. Juli sind in Hessen wieder bis zu maximal 250 Zuschauer auch bei Sportwettkämpfen erlaubt..."
Folgerichtig betrifft dies auch das kommende Hessenpokalhalbfinale am 15.August:
https://www.fupa.net/berichte/fc-giesse ... 68293.html
„Es werden ja stand jetzt nur 250 Zuschauer auf Sitzplätzen zugelassen, mit Sondergenehmigung durch das Gesundheitsamt werden es vielleicht 300 oder 400 sein können“, sagt Mohr. Und die müssen zudem noch 1,50m Abstand halten. „Das heißt, sie werden im Stadion sitzen können, aber entsprechend natürlich nicht direkt nebeneinander“, beschreibt der Gießener KfW das mögliche Szenario des Hessenpokal-Halbfinales. Was wiederum bedeutet, dass die erhoffte Großeinnahme aus dem „erweiterten Derby“ ausbleibt, ehe es im Endspiel eine Woche später gegen den bereits als Finalisten feststehenden Ligarivalen FSV Franfurt geht – für Steinbach-Haiger oder den FC_Gießen. Offen ist auch beim Finale noch der Austragungsort.
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Virologen und Mediziner sind bei dieser Thematik nachwievor zurückhaltend:
https://www.ndr.de/sport/fussball/Fussb ... er232.html
Am Dienstag hatte Köpping (Anmk: Gesundheitsministerin Sachsen) Zuschauer in der Bundesliga ab September in Aussicht gestellt. "Man soll aber, wenn möglich, rufen, singen und schreien vermeiden", sagte Köpping und ergänzte: "Was noch nicht gelten wird, ist, dass das Stadion voll ist." Schmidt-Chanasit sieht hingegen in der Emotionalität ein Problem. Diese nicht zuzulassen oder zu zeigen sei etwas, "was ja eigentlich dem Fußballfan widerstrebt. Ich kann mir schwer vorstellen, dass man das unter Kontrolle hat. Denn man will als Fan etwas anderes, wenn man ins Stadion geht."
"Uns fehlt noch ein kleiner sechsstelliger Betrag.“
Swen Meier im HNA-Gespräch. Veröffentlicht am 05.06.2020

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