Spitzenspiel am Samstag gegen Hoffenheim II

Die Lwen treffen im Auestadion auf die Torfabrik der Liga

Wer kann sich an der Tabellenspitze festsetzen: Der KSV Hessen Kassel oder die TSG 1899 Hoffenheim II? Nur ein Punkt trennt beide Mannschaften vor ihrem Aufeinandertreffen am Samstag, 14:00 Uhr im Auestadion. Die Zuschauer dürfen ein torreiches Spiel erwarten.

Neun Punkte und 15:0 Tore hat die TSG 1899 Hoffenheim II aus ihren letzten drei Saisonspielen gegen 1860 München II, den FC Memmingen und Wormatia Worms eingefahren. Am Samstag in Kassel will Gäste-Trainer Frank Kramer die Siegesserie fortsetzen. Sein Pfund ist vor allem die zurzeit mit Abstand stärkste Offensivabteilung der Liga. Stürmer Nicolai Groß führt die Torschützenliste mit sechs Treffern an. Seine Sturmpartner Kai Herdling – mit 19 Toren erfolgreichster Schütze der Regionalligasaison 2010/2011 – und Denis Thomalla zeigen sich mit zusammen fünf Saisontoren ebenfalls treffsicher.

Doch auch die Bilanz des KSV Hessen ist nicht von schlechten Eltern. Im heimischen Auestadion sind die Löwen noch ungeschlagen. In den letzten vier Spielen haben sie zehn von zwölf möglichen Punkten geholt. Und die Offensivabteilung des KSV ist mit bislang 13 Tore in sechs Spielen ebenfalls Spitze in der Liga.

Löwen-Trainer Christian Hock geht daher auch gelassen in das Spiel gegen Hoffenheim. Drei Punkte sind das Ziel. „Wir werden als Kollektiv auftreten, und wir werden als Kollektiv stark sein", sagt Hock. Vor der starken Offensivabteilung der Gäste hat der Löwen-Trainer zwar Respekt, aber er weist darauf hin, dass die Kreisgauer ihre Tore auch aus dem Mittelfeld erzielen können. „Wir müssen den Gegner also vom eigenen Tor fernhalten", legt Hock die Marschroute für seine Mannschaft fest.

Keine leichte Aufgabe, denn bei der TSG 1899 Hoffenheim II fallen die vielen Tore nicht von ungefähr. Trainer Frank Kramer lässt mit einem 4-3-3 System spielen, zuhause wie auswärts.

Blättert man die bisherigen Spielberichte durch, dann wird aber auch ersichtlich, dass gerade die offensive Ausrichtung die Mannschaft von Frank Kramer anfällig macht. Immer dann wenn der Druck auf Hoffenheim erhöht wird, wackeln die jungen Spieler. Beim 2:0-Sieg in Memmingen kam es zum Bruch im Spiel der Kraisgauer, als Memmingen selbst zu guten Chancen kam. Und bei der 1:2 Niederlage zuhause gegen die U23 von Greuther Fürth fand Hoffenheim gegen die bissigen Kleeblätter in der zweiten Hälfte kein Gegenrezept.

„Auf geht's, Löwen, kämpfen und siegen", könnte also der passende Schlachtruf für den Samstag sein. Dabei können die Fans womöglich Erik Domaschke wieder auf dem Platz begrüßen. Der Torwart der Löwen trainierte am Donnerstag zum ersten Mal seit seiner Verletzung in Frankfurt wieder voll mit der Mannschaft mit. Bis auf Stürmer Manuel Pforr sind somit alle Löwen einsatzbereit.

Bilanz
2 Spiele – 2 Niederlagen für den KSV
In der Saison 2010/2011 verloren die Löwen zuhause mit 3:4 und in Hoffenheim mit 0:3. 

 

Stefan Frindt
KSV Hessen Kassel - Medienteam

Veröffentlicht: 09.09.2011

© KSV Hessen Kassel e.V.
Datum des Ausdrucks: 17.06.2019