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Löwen trauern um Rudi Kröner
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Löwen trauern um Rudi Kröner
Früherer KSV-Trainer verstorben

Löwen trauern um Rudi Kröner

Der KSV Hessen Kassel trauert um Rudi Kröner. Wie die HNA erfuhr, verstarb der frühere Zweitliga-Trainer der Löwen bereits am 16. Dezember nach einer schweren Krankheit. Kröner hätte am 6. Januar seinen 76. Geburtstag gefeiert. Er trainierte den KSV von 1979 bis 1982 und später nochmal im Jahr 1986. 1980 stieg er mit dem Verein in die 2. Bundesliga auf und leitete damit die wohl erfolgreichste Zeit in der Vereinsgeschichte mit ein.  

Rudi Kröner kam als junger Trainer im Jahrhundertwinter 1978/79 zu den damals drittklassigen Löwen. Zuvor trainerte er bereits die Stuttgarter Kickers und den FV Würzburg 04. In seiner ersten Saison wurde er hinter dem VfR Bürstadt Vizemeister, die sagenhafte Ausbeute von 58:10 Punkten und 114:45 Toren reichte der Mannschaft um Helmut Hampl, Klaus Zaczyk, Walter Horch, Peter Kempa und Gerd Grau nicht zum Aufstieg. Ein Jahr später war es dann soweit: Im Mai 1980 schafften die Löwen nach sechs Jahren im Amateur-Lager  endlich den Sprung in die 2. Bundesliga Süd. Und dort sorgten sie auf Anhieb für Furore, spielten als Neuling lange um den Bundesliga- Aufstieg mit und qualifizierten sich am Ende als Tabellenvierter für die neu gegründete eingleisige zweite Bundesliga. Rudi Kröner war der richtige Mann, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort. Mit seiner fröhlichen und unkomplizierten Art war er für die erfahrene Mannschaft wie geschaffen. "Rudi, lass die Löwen raus", war in den frühen achtziger Jahren ein oft gehörter Schlachtruf im Auestadion. Schnell wurden die Vereine der 1. Bundesliga auf den jungen Trainer aufmerksam. Nach einem guten achten Platz in der Spielzeit 1981/82 mit den Löwen, wechselte Kröner zum damals noch starken 1. FC Kaiserslautern in die Bundesliga. Dort wurde er allerdings im Frühjahr 1983 entlassen, obwohl er in den 18 Spielen zuvor nur zweimal verloren hatte. Wenig später heuerte er beim 1. FC Nürnberg an, wo er jedoch auch nicht glücklich wurde und nach kurzer Zeit gehen musste.  Über die Nationalmannschaft von Nigeria und dem Oberligisten SSV Reutlingen, kam er im Januar 1986 als Nachfolger des bei vielen beliebten Jörg Berger zurück nach Kassel. Doch die Zeiten waren inzwischen andere geworden. Das Geld war knapp, die Zuschauerzahlen gingen rapide zurück. Trotz eines fünften Platzes mussten am Ende der Saison Leistungsträger wie Hans Wulf, Volker Münn oder Dirk Bakalorz verkauft werden. Nach einem schwachen Start in die Spielzeit 1986/87 war im August 1986 Schluss für Kröner in Kassel. Nach einem Trainerengagement beim Offenburger FV verschrieb er sich voll und ganz dem Tennissport und kehrte in seinen Heimatort Wernau in die Nähe von Stuttgart zurück. Gelegentlich war Kröner Tribünengast bei seinem Ex-Club, den Stuttgarter Kickers und schaute sich dort die Regionalliga-Spiele der "Blauen" an. So war er auch in der vergangenen Saison Zuschauer beim Auftritt der Löwen in Stuttgart-Degerloch.

Für Hertha BSC Berlin bestritt Rudi Kröner 25 Bundesliga-Spiele, zudem war er für die Stuttgarter Kickers und dem 1. FC Nürnberg als Spieler aktiv. Rudi Kröner hinterläßt seine Ehefrau Irmgard und zwei Töchter. 

Oliver Zehe

Veröffentlicht: 04.01.2018

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4 SC Freiburg SC Freiburg II 32 20 62
5 TSG 1899 Hoffenheim TSG 1899 Hoffenheim II 32 11 51
6 SV Elversberg SV Elversberg 31 17 48
7 SSV Ulm 1846 Fußball SSV Ulm 1846 Fußball 32 6 45
8 VfB Stuttgart VfB Stuttgart II 33 -6 45
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15 Stuttgarter Kickers Stuttgarter Kickers 33 -21 33
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17 TuS Koblenz TuS Koblenz 31 -11 30
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Datum des Ausdrucks: 20.04.2018