Po-Werbung
Verfasst: 5. Jun 2005, 22:19
Was sagt man dazu:
Aus "www.11freunde.de"
Mittwoch der 01.06.05
DFB: Po-Werbung vor Gericht
von Thomas Nowag
DFB: Po-Werbung vor Gericht
Am heutigen Mittwoch entscheidet das Landgericht Frankfurt/Main in einem Streitfall über unangebrachte Werbung auf Fußballer-Outfits. Diesmal geht es nicht um den Jägermeister-Schriftzug auf den Trikots von Eintracht Braunschweig oder die „sittenwidrige“ Kondomwerbung des FC Homburg, sondern um den Ort der Reklame: Oberligist Arminia Hannover will einklagen, dass die Spieler fortan auf ihrem Hinterteil Produkte anpreisen dürfen. Arminia war mit dem Schriftzug „Kanzlerstadt“ angetreten, dem Namen einer lokalen Unterwäsche-Kollektion. Dies wurde vom DFB verboten und als geschmacklos eingestuft, nun erhofft sich Clubchef Jürgen Scholz einen Präzedenzfall: „Viele Vereine wollen die zusätzliche Einnahmequelle nutzen, bald wird die gesamte Bundesliga mit Hosenwerbung auflaufen.“
Derweil schlagen sich ausgerechnet die stets auf bestmögliche Vermarktung bedachten Bayern auf die Seite des Verbandes. „Wir wollen nicht wie die Litfaßsäulen rumlaufen. Irgendwo sind Grenzen“, verkündete Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Ob diese demnächst überschritten werden dürfen, muss nun das Zivilgericht entscheiden.
Aus "www.11freunde.de"
Mittwoch der 01.06.05
DFB: Po-Werbung vor Gericht
von Thomas Nowag
DFB: Po-Werbung vor Gericht
Am heutigen Mittwoch entscheidet das Landgericht Frankfurt/Main in einem Streitfall über unangebrachte Werbung auf Fußballer-Outfits. Diesmal geht es nicht um den Jägermeister-Schriftzug auf den Trikots von Eintracht Braunschweig oder die „sittenwidrige“ Kondomwerbung des FC Homburg, sondern um den Ort der Reklame: Oberligist Arminia Hannover will einklagen, dass die Spieler fortan auf ihrem Hinterteil Produkte anpreisen dürfen. Arminia war mit dem Schriftzug „Kanzlerstadt“ angetreten, dem Namen einer lokalen Unterwäsche-Kollektion. Dies wurde vom DFB verboten und als geschmacklos eingestuft, nun erhofft sich Clubchef Jürgen Scholz einen Präzedenzfall: „Viele Vereine wollen die zusätzliche Einnahmequelle nutzen, bald wird die gesamte Bundesliga mit Hosenwerbung auflaufen.“
Derweil schlagen sich ausgerechnet die stets auf bestmögliche Vermarktung bedachten Bayern auf die Seite des Verbandes. „Wir wollen nicht wie die Litfaßsäulen rumlaufen. Irgendwo sind Grenzen“, verkündete Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Ob diese demnächst überschritten werden dürfen, muss nun das Zivilgericht entscheiden.