GmbH: Segen oder Albtraum?
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Geordie_Wolfgang
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GmbH: Segen oder Albtraum?
Ich kenne zwar keinerlei Interna, aber da das Thema einer etwaigen GmbH hier bereits teilweise diskutiert wurde, interessiert mich einfach, wie das Meinungsbild dazu aussieht. Und sorry, falls irgendwen dieses Thema bereits nervt.
Ich versuche einmal neutral die Pro & Kontra-Argumente anzuführen:
Pro: Die vereinsrechtlichen Strukturen passen bereits auf einen Oberligaverein mit einem mind. sechsstelligen Etat nicht mehr. Allein aus Mitgliedsbeiträgen läßt sich ein solcher Spielbetrieb nicht finanzieren, der Großteil der Vereinsmitglieder ist sowieso nicht aktiv in den Verein eingebunden. D.h. bereits heute steckt ein Verein in wirtschaftlichen Zwängen und muß viele rechtliche Verpflichtungen eingehen, die zugleich ein gewisses Risiko bedeuten. Daher paßt eine GmbH, die dieses Haftungsrisiko abfedert besser und macht den Verein zugleich interessanter für Investitionen. Der Einfluß der Mitglieder bzw. Fans ist gewahrt, da ein traditioneller Verein über die Mehrheit in der Gesellschaft verfügen muß.
Kontra: Eine GmbH verkörpert die Kommerzialisierung des Sports. Daher besteht die Gefahr, daß die Identifikation mit dem Verein verlorengeht, wenn dieser nur noch als Wirtschaftsbetrieb geführt wird und man den "Fan" zum "Kunden" degradiert, wie dieses von etlichen Profivereinen bestens demonstriert wird. Zudem besteht das Risiko, daß man sich profitgierige Gesellschafter/Investoren ins Boot holt, die dem Verein langfristig aufgrund eigener wirtschaftlicher Interessen nur Schaden zufügen. Bestes Beispiel sind Styn bei Fulda oder die Brüder Kölmel mit ihrer "Sportwelt" und den Investitionen bei diversen Fußballvereinen, die sie nahezu allesamt an den Rand des Ruins getrieben haben. Ein Schicksal, daß dem KSV erspart werden sollte.
Ich versuche einmal neutral die Pro & Kontra-Argumente anzuführen:
Pro: Die vereinsrechtlichen Strukturen passen bereits auf einen Oberligaverein mit einem mind. sechsstelligen Etat nicht mehr. Allein aus Mitgliedsbeiträgen läßt sich ein solcher Spielbetrieb nicht finanzieren, der Großteil der Vereinsmitglieder ist sowieso nicht aktiv in den Verein eingebunden. D.h. bereits heute steckt ein Verein in wirtschaftlichen Zwängen und muß viele rechtliche Verpflichtungen eingehen, die zugleich ein gewisses Risiko bedeuten. Daher paßt eine GmbH, die dieses Haftungsrisiko abfedert besser und macht den Verein zugleich interessanter für Investitionen. Der Einfluß der Mitglieder bzw. Fans ist gewahrt, da ein traditioneller Verein über die Mehrheit in der Gesellschaft verfügen muß.
Kontra: Eine GmbH verkörpert die Kommerzialisierung des Sports. Daher besteht die Gefahr, daß die Identifikation mit dem Verein verlorengeht, wenn dieser nur noch als Wirtschaftsbetrieb geführt wird und man den "Fan" zum "Kunden" degradiert, wie dieses von etlichen Profivereinen bestens demonstriert wird. Zudem besteht das Risiko, daß man sich profitgierige Gesellschafter/Investoren ins Boot holt, die dem Verein langfristig aufgrund eigener wirtschaftlicher Interessen nur Schaden zufügen. Bestes Beispiel sind Styn bei Fulda oder die Brüder Kölmel mit ihrer "Sportwelt" und den Investitionen bei diversen Fußballvereinen, die sie nahezu allesamt an den Rand des Ruins getrieben haben. Ein Schicksal, daß dem KSV erspart werden sollte.
Zuletzt geändert von Geordie_Wolfgang am 17. Mai 2004, 18:02, insgesamt 1-mal geändert.
The world is full of idiots, and someone needs to point it out to them or they will never know.
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Ich begrüße es ja, dass Du die Argumente beider Seiten aufgeführt hast. Aber anhand der vorgegebenen Antworten merkt man, dass Du ein Befürworter bist. Ein Gegensprecher etwa hätte als Antworten "dann bin ich uneingeschränkt dafür" und "dann könnte darin eine Existenzgefahr für den KSV bestehen" angeboten. Ein Mittelweg, der sowohl ja als auch nein in jeweils einer absoluten und einer Form enthält, die "Mögliches" beinhaltet, wäre sicher günstiger gewesen. So neigt der Mensch nämlich wohl eher dazu, sich für die nicht ganz so eindeutig festgelegte Variante zu entscheiden (also in dem Fall die zweite, denn möglich ist ja Vieles).
Tippe daher, dass Antwort 2 gewinnt...
Tippe daher, dass Antwort 2 gewinnt...
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Geordie_Wolfgang
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Jetzt besser? Ich wollte wirklich keine Tendenz erzeugen.Loewe 400 hat geschrieben:Ich begrüße es ja, dass Du die Argumente beider Seiten aufgeführt hast. Aber anhand der vorgegebenen Antworten merkt man, dass Du ein Befürworter bist. Ein Gegensprecher etwa hätte als Antworten "dann bin ich uneingeschränkt dafür" und "dann könnte darin eine Existenzgefahr für den KSV bestehen" angeboten. Ein Mittelweg, der sowohl ja als auch nein in jeweils einer absoluten und einer Form enthält, die "Mögliches" beinhaltet, wäre sicher günstiger gewesen. So neigt der Mensch nämlich wohl eher dazu, sich für die nicht ganz so eindeutig festgelegte Variante zu entscheiden (also in dem Fall die zweite, denn möglich ist ja Vieles).
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Bernd RWS 82
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keine existenzgefährdung für meinen geliebten ksv...
eine 2. chance würde der ksv nicht mehr von vielen leuten bekommen - das wäre dann wirklich das ende für den fußball in kassel!!!
wir haben in 6 jahren schon mehr erreicht als wir uns (beim 1.spiel des ksv beim esv jahn kassel) gewagt haben zu erträumen, also bleibt auf den teppich :wink:
man sollte nicht das mit dem ***** einreissen was der treue ksv fan kern durch mitgliederschaft, sponsoren, alle spieler für den ksv und vor allen holger brück in der kreisliga aufgebaut haben!!
lasst den vorstand um jens rose und co weiterarbeiten und holt chala mit seiner profesionalität ins vorstandsboot - gebt der mannschaft die jetzt spielt euer vertrauen und die zeit etwas zu bewegen - wenn vielleicht nicht in dieser serie dann in der nächsten serie!!!
grüße an alle ksv fans und red white stars 1982
bernd
eine 2. chance würde der ksv nicht mehr von vielen leuten bekommen - das wäre dann wirklich das ende für den fußball in kassel!!!
wir haben in 6 jahren schon mehr erreicht als wir uns (beim 1.spiel des ksv beim esv jahn kassel) gewagt haben zu erträumen, also bleibt auf den teppich :wink:
man sollte nicht das mit dem ***** einreissen was der treue ksv fan kern durch mitgliederschaft, sponsoren, alle spieler für den ksv und vor allen holger brück in der kreisliga aufgebaut haben!!
lasst den vorstand um jens rose und co weiterarbeiten und holt chala mit seiner profesionalität ins vorstandsboot - gebt der mannschaft die jetzt spielt euer vertrauen und die zeit etwas zu bewegen - wenn vielleicht nicht in dieser serie dann in der nächsten serie!!!
grüße an alle ksv fans und red white stars 1982
bernd
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inferno_vfb
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Ganz klar muss man sich schon die Fälle Shtyn und Kölmel vor Augen halten. So weit man das aus der Distanz beurteilen kann, ging es diesen Herrschaften nicht um das Wohl der Vereine. Das merkt man gerade im Fall Shtyn an der winzigen, aber wichtigen Kleinigkeit, dass der Herr einfach vergessen hat, das die Mehrheit der Gesellschafteranteile beim Verein zu belassen. So etwas kann man nicht einfach übersehen, auch der beteiligte Notar hätte es bemerken müssen, na, vielleicht kannte der
sich im Sportrecht nicht aus.
Da geht es uns schon wesentlich besser: Unser Jurist Dr. Scharrer ist Teil einer Kanzlei, deren Fachgebiet Sportrecht ist. Er ist unser Justitiar und ein alter " KSV er, der kaum mal ein Spiel versäumt.
Geschäftsverbindungen ( " Beziehungen " ) schaden nur dem, der keine hat und sind unabdingbar zu Akquise von Geldgebern.
So, jetzt kommt oft das Argument, bei anderen geht es doch auch.
Schauen wir mal auf einige der Anderen:
Darmstadt - Sponsor Wella 400.000.- € p.a.
Erfurt: TEAG / Energiekonzern / Engagement im Millionenbereich
Fulda: bekannt
Wehen: ein G r o s s - Sponsor
Wie sind unsere befreundeten Fürther hochgekommen ? Genau - Gross - Sponsor. Man kann das beliebig erweitern - wohl gemerkt um vergleichbare Vereine.
Wo stehen die anderen ? Ein Blick auf die Tabelle reicht oft schon und man kann sagen, wie viele Geldgeber es gibt.
Und der KSV ? Was zahlt Martini ? Ein Tip an alle, die sehr skeptisch sind:
Geht doch mal hin zum Manager und fragt ihn nach dem Engagement der Martini - Brauerei. Es ehrt jeden unserer Sponsoren, dass er 5000.-, 1000.-, 10000.- oder 25000.- gibt und ich bin für jeden Euro dankbar.
Um aber auch in der Zukunft Regionalliga oder Oberligafussball spielen zu können, muss hier umgebaut werden, es geht nicht anders.
sich im Sportrecht nicht aus.
Da geht es uns schon wesentlich besser: Unser Jurist Dr. Scharrer ist Teil einer Kanzlei, deren Fachgebiet Sportrecht ist. Er ist unser Justitiar und ein alter " KSV er, der kaum mal ein Spiel versäumt.
Geschäftsverbindungen ( " Beziehungen " ) schaden nur dem, der keine hat und sind unabdingbar zu Akquise von Geldgebern.
So, jetzt kommt oft das Argument, bei anderen geht es doch auch.
Schauen wir mal auf einige der Anderen:
Darmstadt - Sponsor Wella 400.000.- € p.a.
Erfurt: TEAG / Energiekonzern / Engagement im Millionenbereich
Fulda: bekannt
Wehen: ein G r o s s - Sponsor
Wie sind unsere befreundeten Fürther hochgekommen ? Genau - Gross - Sponsor. Man kann das beliebig erweitern - wohl gemerkt um vergleichbare Vereine.
Wo stehen die anderen ? Ein Blick auf die Tabelle reicht oft schon und man kann sagen, wie viele Geldgeber es gibt.
Und der KSV ? Was zahlt Martini ? Ein Tip an alle, die sehr skeptisch sind:
Geht doch mal hin zum Manager und fragt ihn nach dem Engagement der Martini - Brauerei. Es ehrt jeden unserer Sponsoren, dass er 5000.-, 1000.-, 10000.- oder 25000.- gibt und ich bin für jeden Euro dankbar.
Um aber auch in der Zukunft Regionalliga oder Oberligafussball spielen zu können, muss hier umgebaut werden, es geht nicht anders.
Ich denke man sollte an diese Thematik doch ganz unverkrampft und jenseits irgendwelcher Ideologien herangehen. Zunächst einmal ist es richtig, dass die Tatsache dass der Verein selbst nicht haftbar ist wenn die 1. Mannschaft als GmbH insolvent ist kein wirkliches Argument sein kann wenn man einmal die Geschichte des KSV betrachtet. Eine weitere Insolvenz wäre wohl das endgültige Aus.
Jedoch finde ich die ideologischen, mit Vereinstradition begründeten Argumente gegen eine GmbH auch nicht nachvollziehbar. Leider ist es so dass Fussballvereine nicht mehr nur aus Idealismus betrieben werden, sondern auch (kleine) Wirtschaftsunternehmen sind. Andere Vereine haben schon längst lukrative Finanzierungsmodelle für sich entdeckt - warum soll der KSV sich dem verschließen? Ausserdem sind nicht nur Profivereine als GmbH organisiert, viele mittelgroße Vereine im Breitensport wenden dieses Modell an. Letztendlich würde sich der KSV durch eine starre Verweigerungshaltung nur einen Wettbewerbsnachteil verschaffen. Die wirtschaftliche Entwicklung im Fussball ist nun einmal - wie die Globalisierung - kaum aufzuhalten. Bei beidem kann man sich entscheiden ob man selbst dagegen anschwimmt und untergeht oder selbst versucht es gestaltend im erträglichen Rahmen zu halten.
Ausserdem sollte man bedenken dass es bei der GmbH auch etliche Möglichkeiten gibt, die den KSV vor unlauteren Investoren schützen. Zunächst kann der Verein ja selbst entscheiden, an wen er Gesellschaftsanteile veräussert. Als seriöse Investoren bieten sich da ja z.B. VW etc. an. Eine Weiterveräusserung kann der Verein ausserdem im Gesellschafsvertag von der Zustimmung der Gesellschaft abhängig machen. Entscheidend ist also nicht nur ob eine GmbH gegründet wird sondern wie der Gesellschaftsvertrag ausgestaltet wird.
Angesichts der Tatsache dass kaum jemand noch aus reinem Idealismus Sponsoring betreibt sondern dies hauptsächlich eine Zweck-/Nutzenabwägung für die Investoren ist - Bayer investiert z.B. nur in Leverkusen, weil der Marketingwert ein Vielfaches des Investitionswertes ist - denke ich also, dass eine GmbH den KSV für die Zukunft zukuntsfähiger machen würde.
RWG + wollen wir mal hoffen dass diejenigen, die zeigen in welcher Form man gerade einen Verein nicht in eine GmbH umwandeln sollte, am Wochenende den Darmstädtern ein paar einschenken
Jedoch finde ich die ideologischen, mit Vereinstradition begründeten Argumente gegen eine GmbH auch nicht nachvollziehbar. Leider ist es so dass Fussballvereine nicht mehr nur aus Idealismus betrieben werden, sondern auch (kleine) Wirtschaftsunternehmen sind. Andere Vereine haben schon längst lukrative Finanzierungsmodelle für sich entdeckt - warum soll der KSV sich dem verschließen? Ausserdem sind nicht nur Profivereine als GmbH organisiert, viele mittelgroße Vereine im Breitensport wenden dieses Modell an. Letztendlich würde sich der KSV durch eine starre Verweigerungshaltung nur einen Wettbewerbsnachteil verschaffen. Die wirtschaftliche Entwicklung im Fussball ist nun einmal - wie die Globalisierung - kaum aufzuhalten. Bei beidem kann man sich entscheiden ob man selbst dagegen anschwimmt und untergeht oder selbst versucht es gestaltend im erträglichen Rahmen zu halten.
Ausserdem sollte man bedenken dass es bei der GmbH auch etliche Möglichkeiten gibt, die den KSV vor unlauteren Investoren schützen. Zunächst kann der Verein ja selbst entscheiden, an wen er Gesellschaftsanteile veräussert. Als seriöse Investoren bieten sich da ja z.B. VW etc. an. Eine Weiterveräusserung kann der Verein ausserdem im Gesellschafsvertag von der Zustimmung der Gesellschaft abhängig machen. Entscheidend ist also nicht nur ob eine GmbH gegründet wird sondern wie der Gesellschaftsvertrag ausgestaltet wird.
Angesichts der Tatsache dass kaum jemand noch aus reinem Idealismus Sponsoring betreibt sondern dies hauptsächlich eine Zweck-/Nutzenabwägung für die Investoren ist - Bayer investiert z.B. nur in Leverkusen, weil der Marketingwert ein Vielfaches des Investitionswertes ist - denke ich also, dass eine GmbH den KSV für die Zukunft zukuntsfähiger machen würde.
RWG + wollen wir mal hoffen dass diejenigen, die zeigen in welcher Form man gerade einen Verein nicht in eine GmbH umwandeln sollte, am Wochenende den Darmstädtern ein paar einschenken
GmbH JA oder NEIN
Hallo Fans,
ich lese nun schon eine ganze Zeit die Diskussionen über GmbH JA oder NEIN.
Unabhängig davon was besser ist, sollten sich alle über eines im Klaren sein:
Im Amateurfußball nimmt der Verein incl. 1. Mannschaft und nicht eine GmbH am Spielbetrieb teil.
Soll heißen, dass die Spieler beim Verein angestellt sein müssen und auch allein vom Verein zu bezahlen sind. Hat in der OL und in der RL Gültigkeit. Also bitte nicht die Fakten vermischen und die 1. Mannschaft in eine GmbH ausgliedern wollen, das geht so nicht!
Eine GmbH (wie auch die existierende Marketing GmbH) kann nur eine Sammelstelle für Geld sein.
Steuerliche Gründe kann ich auf Anhieb keine erkennen, aber sicherlich lässt sich ein Mitspracherecht über entsprechende Anteile leichter regeln als in einem Verein, wo letztendlich die unberechenbaren Mitglieder entscheiden.
Ob dieser Aspekt für Sponsoren bei einer GmbH interessanter ist als der Verein selbst, können nur potenzielle Geldgeber beantworten, die ihr evtl. Engagement von einer derartigen Konstruktion abhängig machen.
Ich gebe zu, dass ich auf diese Argumente gespannt bin.
RWG Ady
ich lese nun schon eine ganze Zeit die Diskussionen über GmbH JA oder NEIN.
Unabhängig davon was besser ist, sollten sich alle über eines im Klaren sein:
Im Amateurfußball nimmt der Verein incl. 1. Mannschaft und nicht eine GmbH am Spielbetrieb teil.
Soll heißen, dass die Spieler beim Verein angestellt sein müssen und auch allein vom Verein zu bezahlen sind. Hat in der OL und in der RL Gültigkeit. Also bitte nicht die Fakten vermischen und die 1. Mannschaft in eine GmbH ausgliedern wollen, das geht so nicht!
Eine GmbH (wie auch die existierende Marketing GmbH) kann nur eine Sammelstelle für Geld sein.
Steuerliche Gründe kann ich auf Anhieb keine erkennen, aber sicherlich lässt sich ein Mitspracherecht über entsprechende Anteile leichter regeln als in einem Verein, wo letztendlich die unberechenbaren Mitglieder entscheiden.
Ob dieser Aspekt für Sponsoren bei einer GmbH interessanter ist als der Verein selbst, können nur potenzielle Geldgeber beantworten, die ihr evtl. Engagement von einer derartigen Konstruktion abhängig machen.
Ich gebe zu, dass ich auf diese Argumente gespannt bin.
RWG Ady