Verfasst: 23. Apr 2003, 21:05
Nabend.
Schaut mal was ich eben im Netz gefunden habe. Bin ich froh, dass wir "nur" Amateur Fußball spielen, da kann sowas nicht passieren. Hier mal der Bericht
Neuordnung im Eishockey von 2005 an geplant
Die Weltliga ruft, die Klubs wollen folgen
Der Ruf nach einer internationalen Eishockey-Liga ist in Nordamerika am lautesten zu vernehmen. In Europa hingegen geben sich die Verbände skeptisch, während die Klubs neue Chancen zur Vermarktung wittern.
Ringen um eine neue Weltordnung im Eishockey.
Der Plan: Neben der Elite-Klasse NHL soll ein neues Becken für Profis und Fans entstehen und zwar so, dass die World Hockey Association (WHA) im Jahre 2005 nach Europa expandiert. Erste Gespräche zwischen dem Weltverband IIHF und Vertretern der neuen Profiliga aus Kanada und den USA sollen am Rande der WM in Finnland (26. April bis 11. Mai) geführt werden.
WHA holt zum Schlag aus
Die Idee einer internationalen Liga ist nicht neu. Die Einführung einer Europaliga ist in der Vergangenheit mehrfach durchdacht, aber nie konsequent zu Ende geführt worden. Jetzt will die WHA zum ganz großen Schlag ausholen, benötigt aber den Rückhalt des Weltverbandes. Dort bildet Skepsis bereits die erste Hürde für die WHA. "So eine Liga benötigt enorme finanzielle Eigenmittel. Zudem müssten die europäischen Mannschaften aus ihren Ligen entlassen werden, um den Spielbetrieb bewältigen zu können. Das ist politisch sehr, sehr schwierig", sagt IIHF-Chef Rene Fasel.
Franz Reindl hält von der Idee wenig
Franz Reindl vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) macht von vornherein deutlich: "Ich halte davon wenig. Es wurden bereits viele Versuche mit diesen eingegliederten Mannschaften unternommen, ohne dass es Sinn machte." In Europa gäbe es hervorragende Mannschaften, die hochklassiges Eishockey spielen, sagte Reindl. Der Zuschauer sähe in der DFL, aber auch in Schweden und Finnland, genügend ausländische Spieler.
Die Wiedergeburt der WHA, die bereits zwischen 1972 und 1979 existierte, als zweite Profiliga in Nordamerika scheint dennoch eine beschlossene Sache zu sein.
Hamilton, Quebec, Nova Scotia, Saskatoon und Vancouver in Kanada sowie Chicago, Cincinnati, Cleveland und Hartford in den USA gelten momentan als heißeste Anwärter auf einen Platz in der Liga, die 2004 ihren Spielbetrieb aufnehmen soll. "Wenn etwas aus Nordamerika importiert wird, dann sind nur die Topstars der NHL reizvoll für die europäischen Zuschauer. Ich glaube, dass der Weltverband Front gegen eine Expansion der WHA machen wird", sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.
Köln, Hamburg und Berlin sind Kandidaten
"Man sollte all diesen Neuerungen positiv gegenüber stehen, um das Eishockey in Europa noch populärer zu machen", sagt hingegen Geschäftsführer Holger Rathke vom deutschen Vizemeister Kölner Haie. Aus deutscher Sicht kämen wegen der Zuschauer-Kapazitäten (12.000) zurzeit neben Köln nur die Hamburg Freezers und ab 2005 auch die Eisbären Berlin in Frage.
Quelle: http://www.sport.ard.de
Also dass die im Eishockey auf komische Ideen kommen ist bekannt, aber ob sich eine weitere Retortenliga etablieren wird :???:
Das einzige was ich dem positiv abgewinnen kann ist, dass unser "Freund von Premiere" seine gerechte Strafe für seine "tollen" Interviews bekommt. Allerdings würde es mir für die Fans der Traditionsclubs leid tun, die dann (höchstwahrscheinlich) untergehen würden. :sad:
Was meint ihr dazu, alles dummes geschwätz, oder sollte da was dran sein?
Schaut mal was ich eben im Netz gefunden habe. Bin ich froh, dass wir "nur" Amateur Fußball spielen, da kann sowas nicht passieren. Hier mal der Bericht
Neuordnung im Eishockey von 2005 an geplant
Die Weltliga ruft, die Klubs wollen folgen
Der Ruf nach einer internationalen Eishockey-Liga ist in Nordamerika am lautesten zu vernehmen. In Europa hingegen geben sich die Verbände skeptisch, während die Klubs neue Chancen zur Vermarktung wittern.
Ringen um eine neue Weltordnung im Eishockey.
Der Plan: Neben der Elite-Klasse NHL soll ein neues Becken für Profis und Fans entstehen und zwar so, dass die World Hockey Association (WHA) im Jahre 2005 nach Europa expandiert. Erste Gespräche zwischen dem Weltverband IIHF und Vertretern der neuen Profiliga aus Kanada und den USA sollen am Rande der WM in Finnland (26. April bis 11. Mai) geführt werden.
WHA holt zum Schlag aus
Die Idee einer internationalen Liga ist nicht neu. Die Einführung einer Europaliga ist in der Vergangenheit mehrfach durchdacht, aber nie konsequent zu Ende geführt worden. Jetzt will die WHA zum ganz großen Schlag ausholen, benötigt aber den Rückhalt des Weltverbandes. Dort bildet Skepsis bereits die erste Hürde für die WHA. "So eine Liga benötigt enorme finanzielle Eigenmittel. Zudem müssten die europäischen Mannschaften aus ihren Ligen entlassen werden, um den Spielbetrieb bewältigen zu können. Das ist politisch sehr, sehr schwierig", sagt IIHF-Chef Rene Fasel.
Franz Reindl hält von der Idee wenig
Franz Reindl vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) macht von vornherein deutlich: "Ich halte davon wenig. Es wurden bereits viele Versuche mit diesen eingegliederten Mannschaften unternommen, ohne dass es Sinn machte." In Europa gäbe es hervorragende Mannschaften, die hochklassiges Eishockey spielen, sagte Reindl. Der Zuschauer sähe in der DFL, aber auch in Schweden und Finnland, genügend ausländische Spieler.
Die Wiedergeburt der WHA, die bereits zwischen 1972 und 1979 existierte, als zweite Profiliga in Nordamerika scheint dennoch eine beschlossene Sache zu sein.
Hamilton, Quebec, Nova Scotia, Saskatoon und Vancouver in Kanada sowie Chicago, Cincinnati, Cleveland und Hartford in den USA gelten momentan als heißeste Anwärter auf einen Platz in der Liga, die 2004 ihren Spielbetrieb aufnehmen soll. "Wenn etwas aus Nordamerika importiert wird, dann sind nur die Topstars der NHL reizvoll für die europäischen Zuschauer. Ich glaube, dass der Weltverband Front gegen eine Expansion der WHA machen wird", sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.
Köln, Hamburg und Berlin sind Kandidaten
"Man sollte all diesen Neuerungen positiv gegenüber stehen, um das Eishockey in Europa noch populärer zu machen", sagt hingegen Geschäftsführer Holger Rathke vom deutschen Vizemeister Kölner Haie. Aus deutscher Sicht kämen wegen der Zuschauer-Kapazitäten (12.000) zurzeit neben Köln nur die Hamburg Freezers und ab 2005 auch die Eisbären Berlin in Frage.
Quelle: http://www.sport.ard.de
Also dass die im Eishockey auf komische Ideen kommen ist bekannt, aber ob sich eine weitere Retortenliga etablieren wird :???:
Das einzige was ich dem positiv abgewinnen kann ist, dass unser "Freund von Premiere" seine gerechte Strafe für seine "tollen" Interviews bekommt. Allerdings würde es mir für die Fans der Traditionsclubs leid tun, die dann (höchstwahrscheinlich) untergehen würden. :sad:
Was meint ihr dazu, alles dummes geschwätz, oder sollte da was dran sein?