Ja, mit Musik kann man sich prima ausdrücken und eine nette Musikzusammenstellung hat schon was für sich. Und weil wir hier ein junger aufstrebender Verein sind :grin: , kann man ja mal über den Tellerrand hinaus zu den Großen blicken.
Im Berliner Olympiastadion wird „Welcome To The Jungle“ von Guns `n` Roses gespielt, wenn die gegnerische Mannschaft zum Aufwärmen rauskommt. Halte ich für eine nette Idee („I Wanna Watcha Bleed!“

). Stark natürlich auch „Hell’s Bells“ am Millerntor und ganz bemerkenswert „Roll With It“ von Oasis im Glasgower Celtic Park. Was an der Anfield Road läuft, dürfte wohl bekannt sein und würde sich auch im Auestadion gut machen, schließlich hat das „You’ll Never Walk Alone“ in der legendären Gerry & The Pacemakers-Version noch viele Zeilen vor dem bekannten und hin und wieder gerne angestimmten Refrain.
Aber warum nur benutzt keiner „March From The River Kwai“ von Mitch Miller für den Einmarsch?
Die Rodgau Monotones mit “Die Hesse komme” wären natürlich geradezu passend, wenn da nicht dieser unsägliche Dialekt wäre :mad: .
Also warum nicht „Blitzkrieg Pop“ von den Ramones (heikel zur Zeit) oder „Cum On Fell The Noize“ von Slade oder besser in der hübschen Oasis-feat.-Neil-Young-Version. Oder, wo wir schon bei Neil Young sind, direkt „Let’s Roll“, paßt auch zur Weltlage, schließlich meinte er damit die US-Truppen überall in der Welt, aber na ja. Wenn man dann mal sonntags spielen sollte, kann man’s halten wie das ZDF beim WM-Achtelfinale zwischen Irland und Spanien und „Sunday Bloody Sunday“ von U2 anstimmen :???: .
Absolut immer passend: „What A Wonderful World“ vom großen Satchmo oder auch die nette Neuinterpretation von Nick Cave, je nach dem.
Und wenn stimmungsmäßig nichts mehr hilft, paßt im Grunde immer Steve Earles „Here I Am“ oder eben die Trashmen mit „Surfin’ Bird“. Oder wie wär’s mit einem Lied extra für die Haupttribüne: „Lifestyle Of The Rich & The Famous“ von Good Charlotte :razz: ?
Aber was bringt die stimmungsvollste Musik, wenn die Mannschaft ihr Publikum danach wieder einschläfert und sich nicht an Lou Reeds Aufforderung „Run, Run, Run!“ hält? Dagegen kann man dann wohl nichts machen, außer ein trotziges „Take The Money And Run“ a la Steve Miller Band auszurufen.
In puncto gewünschte Spielstände vielleicht „Five To One“ von den Doors? Nein, das ist zu gezwungen und macht im Grunde auch keinen Sinn oder gilt Jim Morrison als großer Sportsmann?
Und wenn’s dann nicht so gelaufen ist, wie man’s gerne gehabt hätte und einem die „Bitter Sweet Symphony“ von The Verve durch den Kopf geht, dann gibt’s ja immer noch „Where Have All The Good Times Gone“ von den Kinks oder auch „Good Times Bad Times“ (Klingt wie ´ne Seifenoper :wink: ) von Led Zeppelin. Ja oder das allseits beliebte „Always Look On The Bright Side Of Life“ von Monty Phyton. Niemals hören möchte man natürlich das inzwischen wohl auch sehr beliebte „Steh’ auf, wenn Du am Boden bist“ von den Toten Hosen, es sei denn es ist in der Fremde :wink: .
Aber warum sollte es nicht gut laufen? Denn erstens gilt „Wunder gibt es immer wieder“, liebe Frau Ebstein (nicht verwandt und nicht verschwägert mit Brian Epstein!!!) und zweitens ist „Fußball unser Leben“ (Nationalmannschaft 1974) und Hessen Kassel regiert die Welt.
Aber das wichtigste, das wirklich allerwichtigste ist doch eines: Um Gottest Willen nicht die Plagiatholländer der Hermes House Band!