Verfasst: 20. Nov 2002, 06:53
Hallo Löwen!
Wie war das noch vor gar nicht all zu langer Zeit in einem unbekannten Land?
Währned sich der freundliche und friedliebende Stamm der Wald-Michel noch in seiner von Bächen und Bergen umgebenen Heimat auf seinem fetten Punktekonto ausruhte, rüsteten wir Barbaren des eisigen Nordens in unserer diesseits von Vogelsberg und Knüll, zwischen den Schluchten von Kaufunger- und Habichtswald, im finsteren Tale des Fulda gelegenen Heimat noch einmal zu einem Raubzug in den sonnigen Süden! Dieses mal unter Federführung der Kirschenpflücker aus Witzenhausen!
Nachdem wir an einer geheimen Stelle die Grenze zur ehemaligen römischen Bestatzungszone überschreiten und anschließend unerkannt den Main überqueren konnten, lag das Land der Äppelwoitrinker und Spargelbauern offen und schutzlos vor uns.
Selbst ein allerletzter verzweifelter Versuch uns mittels diverser Umleitungsschilder in die Irre zu führen um die sich anbahnende Heimsuchung doch noch ab zu wenden hielt uns nicht auf, denn wir bahnten uns unbeirrbar unseren Weg in die nebligen Hänge des Odenwaldes - eine Spur der Verwüstung hinter uns her ziehend...
Das donnern die Trommeln, das wehen der Fahnen, die Furcht einflößenden Schlachtgesänge der Barbaren und die Jubelorkane! All die schrecklichen Dinge von denen man im verschlafenen Wald-Michelbach bisher nur von Ferne gehört hattte! All das - und noch viel mehr - wurde an diesem Tage nie gekannte grauenvolle Realität und brach am Nachmittag jenes denkwürdigen 16. November AD 2002 über das beschauliche Odenwaldstädtchen herein!
Nachdem unsere allseits gefürchteten Kämpfer in ihrer weißen, natürlich vom Blut ihrer Feinde rot gefärbten Kampfausrüstung in Erscheinung getreten waren und unter unserem frenetischen Jubel ihr grausames Handwerk erfolgreich verrichtet hatten, setzte sich die Horde der Barbaren - reichlich mit Punkten und Toren beladen - wieder gen Norden in Marsch; vorbei am zitternden Frankfurt das dieses mal noch mit dem Schrecken davon gekommen war - noch!!
Bleibt noch zu erwähnen, daß die trinkfesten Bewohner des Nordlandes während ihres Rückzuges reichlich Meet in ihre durstigen Kehlen hinunterstürzten...
Wer jedoch glaubt die Gier der Barbaren nach fetter Beute sei damit auf's erste gestillt begeht einen verhängnisvollen Irrtum:
Nach erfolgreichem Raubzug, kaum zurück in ihrem angestammten Gebiet, rotten sich bereits wieder Stars, Löwenherzen, Sioux, Kirschenpflücker und wie sie alle heißen - ja sogar ein abtrünniger Stamm aus Südhessen der mitten im feindlichen Bindingland ausharrt - in gewohnter Weise zusammen um ihren Eroberungsgelüsten ungezügelt freien Lauf zu lassen und dieses mal Frankfurt, ja Frankfurt, die blühende Metropole des Südens, in Schutt und Asche zu legen...
Nur ein plötzlich herein brechender Winter kann die barbarischen Horden des Nordens daran hindern noch in diesem Jahr ihre schrecklichen Pläne in die Tat um zu setzen - doch der Tag wird kommmen...
In diesem Sinne: Auf sie mit Gebrüll!
RWG
Günter "der Schreckliche"
PS: Wald-Michelbach ist 'ne schöne Gegend! Ich komm' bestimmt mal wieder! Äh - und ich komme in friedlicher Absicht! :smile:
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Günter Kratz am 2002-11-20 11:30 ]</font>
Wie war das noch vor gar nicht all zu langer Zeit in einem unbekannten Land?
Währned sich der freundliche und friedliebende Stamm der Wald-Michel noch in seiner von Bächen und Bergen umgebenen Heimat auf seinem fetten Punktekonto ausruhte, rüsteten wir Barbaren des eisigen Nordens in unserer diesseits von Vogelsberg und Knüll, zwischen den Schluchten von Kaufunger- und Habichtswald, im finsteren Tale des Fulda gelegenen Heimat noch einmal zu einem Raubzug in den sonnigen Süden! Dieses mal unter Federführung der Kirschenpflücker aus Witzenhausen!
Nachdem wir an einer geheimen Stelle die Grenze zur ehemaligen römischen Bestatzungszone überschreiten und anschließend unerkannt den Main überqueren konnten, lag das Land der Äppelwoitrinker und Spargelbauern offen und schutzlos vor uns.
Selbst ein allerletzter verzweifelter Versuch uns mittels diverser Umleitungsschilder in die Irre zu führen um die sich anbahnende Heimsuchung doch noch ab zu wenden hielt uns nicht auf, denn wir bahnten uns unbeirrbar unseren Weg in die nebligen Hänge des Odenwaldes - eine Spur der Verwüstung hinter uns her ziehend...
Das donnern die Trommeln, das wehen der Fahnen, die Furcht einflößenden Schlachtgesänge der Barbaren und die Jubelorkane! All die schrecklichen Dinge von denen man im verschlafenen Wald-Michelbach bisher nur von Ferne gehört hattte! All das - und noch viel mehr - wurde an diesem Tage nie gekannte grauenvolle Realität und brach am Nachmittag jenes denkwürdigen 16. November AD 2002 über das beschauliche Odenwaldstädtchen herein!
Nachdem unsere allseits gefürchteten Kämpfer in ihrer weißen, natürlich vom Blut ihrer Feinde rot gefärbten Kampfausrüstung in Erscheinung getreten waren und unter unserem frenetischen Jubel ihr grausames Handwerk erfolgreich verrichtet hatten, setzte sich die Horde der Barbaren - reichlich mit Punkten und Toren beladen - wieder gen Norden in Marsch; vorbei am zitternden Frankfurt das dieses mal noch mit dem Schrecken davon gekommen war - noch!!
Bleibt noch zu erwähnen, daß die trinkfesten Bewohner des Nordlandes während ihres Rückzuges reichlich Meet in ihre durstigen Kehlen hinunterstürzten...
Wer jedoch glaubt die Gier der Barbaren nach fetter Beute sei damit auf's erste gestillt begeht einen verhängnisvollen Irrtum:
Nach erfolgreichem Raubzug, kaum zurück in ihrem angestammten Gebiet, rotten sich bereits wieder Stars, Löwenherzen, Sioux, Kirschenpflücker und wie sie alle heißen - ja sogar ein abtrünniger Stamm aus Südhessen der mitten im feindlichen Bindingland ausharrt - in gewohnter Weise zusammen um ihren Eroberungsgelüsten ungezügelt freien Lauf zu lassen und dieses mal Frankfurt, ja Frankfurt, die blühende Metropole des Südens, in Schutt und Asche zu legen...
Nur ein plötzlich herein brechender Winter kann die barbarischen Horden des Nordens daran hindern noch in diesem Jahr ihre schrecklichen Pläne in die Tat um zu setzen - doch der Tag wird kommmen...
In diesem Sinne: Auf sie mit Gebrüll!
RWG
Günter "der Schreckliche"
PS: Wald-Michelbach ist 'ne schöne Gegend! Ich komm' bestimmt mal wieder! Äh - und ich komme in friedlicher Absicht! :smile:
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Günter Kratz am 2002-11-20 11:30 ]</font>