Engel91 hat geschrieben:Sicherlich ist der Spielausfall super ärgerlich, aber man muss dennoch alles abwägen. Wenn das Spiel stattfinden würde, hätte man den Rasen nach den 90 Minuten sicherlich komplett rumgedreht. Dieser Schaden wäre bis zu den nächsten Heimspielen kaum zu beheben gewesen, so dass man dann in einigen kommenden Heimspielen auf einem "Acker" spielen müßte, welches unser Mannschaft sicher nicht entgegen kommen würde.
So sieht es aus, wenn der Rasen erstmal richtig beschädigt ist, könnte das eine Pause von 8 Wochen nach sich ziehen. Und wo spielen wir dann? Bliebe ja fast nur das ungeliebte Parkstadion.
Ja für unsere Mannschaft und Ihrer Spielweise ist ein Acker das schlimmste was passieren kann, dann is nix mehr mit Dribblings, weil der Ball alle 10cm anfängt zu hoppeln und zu verspringen.
Engel91 hat geschrieben:
Ob man den Platz schon früher hätte so pflegen können, dass dieser heute bespielbar wäre, weis ich nicht.
Hatte ich auch schon überlegt, wenn man vor 4 Wochen schonmal regelmässig den Platz von Schnee befreit hätte, vielleicht würde es heute anders aussehen, ich denke mal bei einem Aufruf hätten sich bestimmt einige Fans gefunden, die dabei helfen, für nen Würstchen und nen Pils.
recaro1000 hat geschrieben:@Ecki deine Ausführungen sind wirklich verständlich und nachvollziehbar, aber mit deinen Kosten für die Rasenheizung liegst Du definitiv ganz daneben, 300000€ in der neuen Impulsarena, 2. Liga. Und diese Summe würde bei 12 Millionen sicherlich auch noch irgendwie reinpassen. Aber was solls fakt ist, dass morgen nicht gespielt wird, wenn man rausschaut mag man es gar nicht glauben.
Hier mal bezüglich der Preise ein Eintrag bei Wikipedia:
Eine Rasenheizung ist eine Einrichtung, um den Rasen von Fußballstadien auch bei Minustemperaturen bespielbar zu halten. Dazu wird nach dem Prinzip der Fußbodenheizung unter dem Rasen ein engmaschiges Netz von Röhren verlegt, durch die im Bedarfsfall warmes Wasser geleitet wird, um den Platz aufzutauen. Der Einbau einer Rasenheizung kostet etwa 400.000 bis 800.000 Euro (inkl. der dadurch notwendigen Auswechslung des Rasens).
Durch den Einsatz einer Rasenheizung kann die Anzahl der Spielausfälle im Winter wesentlich verringert werden. Hart gefrorener Boden wird aufgetaut und (nicht zu dicke) Schneedecken abgeschmolzen.
Viele Proficlubs haben auch ihre Trainingsplätze mit einer Rasenheizung ausgerüstet, um auch im Winter unter regulären Bedingungen trainieren zu können.
Zum Preis muss man sagen sind 400.000 schon die absolute Untergrenze, bleibt die Frage ob man dann das billigste nehmen sollte, denn bekanntlich gehen die Billigen am schnellsten kaputt.
Die Rasenheizung im Karlsruher Wildparkstadion z.B. hat 1,2 Millionen gekostet, also denk ich mal das Ekki da mit seinem Preis bei vernünftiger Qualität vollkommen richtig liegt.
In Augsburg sieht es wohl auch so aus, das Sponsoren einen Teil der Kosten übernommen haben und die 300.000 nur der Rest sind, die selbst getragen werden müssen. Und zum trainieren haben die sogar noch das Rosenau Stadion, da ist erst 2007/2008 eine Rasenheizung von der Stadt und Sponsoren eingebaut worden.
Tja und was haben wir hier in Nordhessen, eine Stadt der das Auestadion gehört und die ziemlich Pleite ist und zurecht nicht alles geld ins Auestadion steckt, da Renovierungen iund Instandsetzungen für Schulen, Kitas usw, wichtiger sind. Und mit Gross-Sponsoren die da mal mit einsteigen sieht es ja auch nicht gerade rosig aus. Ist schon peinlich nicht mal eine Uhr gibt es im Auestadion. Und wenn ich mich recht erinnere, gab es in der Hinrunde nicht einmal mehr eine tafel für die Auswechslungen und die Nachspielzeit, die gab es zumindest schon einmal in den vorigen Spielzeiten.
Und da wird hier über eine nicht zu finanzierende Rasenheizung diskutiert,
typisch nordhessisches Gemähre
