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von Ausgewanderter » 12. Jan 2005, 20:24
So stehts auf der Eschborner Seite und die News ist vom 05.01.2005, er hat die ersten beiden Absätze übernommen und sich die anderen selbst ausgedacht.
Rettung in letzter Minute - Stadt Eschborn gewährt Bürgschaft
Erleichterung im proppen-vollen Sitzungssaal der Stadt Eschborn. Ca. 300 anwesende FCE-Mitglieder und Anhänger klatschten begeistert Beifall, als die Stadtverordneten mit einer Mehrheit von 20:8 (bei 4 Enthaltungen) dem Antrag zustimmten, dem 1. FC Eschborn eine Ausfallbürgschaft in Höhe von einer Millionen Euro zu gewähren. Mit dieser Bürgschaft im Rücken kann sich der Verein nun neue Kredite verschaffen, Geldgeber suchen und sich aus eigener Kraft aus der prekären finaziellen Lage befreien.
Alle Erleichterung über die Entscheidung der Stadt Eschborn kann also nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Arbeit jetzt erst richtig losgeht. Denn diese Bürgschaft, und das stellten die Volksvertreter unmissverständlich fest, ist nur eine Hilfe zur Selbsthilfe. Das Votum der Stadtverordneten dokumentiert dabei das Vertrauen in das Finanzierungs- und Struktur-Konzept, das allen voran Manager Jürgen Tschauder und Geschäftsstellenleiter Jupp Dietz und Steuerberaterin Gabi Becker-Simon ausgearbeitet und vorgestellt hatten. Dieses Konzept sieht vor, dass die Bürgschaft vom Verein gar nicht tatsächlich in Anspruch genommen werden muss. Die Stadt bietet dem Verein lediglich eine Sicherheit gegenüber neuen Investoren und Handlungsspielraum, um dieses Konzept in den nächsten Wochen und Monaten umzusetzen. Eventuell vorzustreckende Mittel werden auf Heller und Pfennig zurückbezahlt.
Analog zum vorgelegten Konzept stimmte die Stadtverordnetenversammlung der Ausfallbürgschaft nur unter weitreichenden Auflagen zu. So müssen die Gesamtkosten des Vereins drastisch gesenkt werden. Der Spielbetrieb der 1. Mannschaft soll ausgegleidert und in eine GmbH umgewandelt werden, damit in Zukunft nicht weiter das Wohl und Wehe des gesamten Vereins vom Erfolg der 1. Mannschaft abhängig ist. Außerdem wird ein Aufsichtsrat eingerichtet, der die Entscheidungen des Vereins überwacht. Diesem Gremium sollen auch drei Stadtverordnete angehören, die mit einem Veto-Recht Einfluß nehmen können.
Die Oberliga-Mannschaft des 1. FC Eschborn hat bereits ihre Bereitschaft signalisiert, diesen neuen Weg mitgehen zu wollen und zeigt damit ein hohes Maß an Identifikation mit den Zielen, Problemen und Perspektiven des Clubs. Trainer Klaus Scheer glaubt sogar, dass sein Team gestärkt aus den letzten Wochen hervorgehen wird. "Unser Ziel ist und bleibt das selbe. Wir wollen in die Regionalliga aufsteigen," zeigte sich Scheer erleichtert und entschlossener denn je.