Re: Cesar, Klinger und sonstige Ex-Löwen
Verfasst: 30. Nov 2008, 23:43
Jetzt ist der Artikel von Chala bei der HNA online gewesen.
Was macht eigentlich Slawomir Chalaskiewicz?
Mit der schockierenden Nachricht wurde Chala erstmals im April 2005 konfrontiert: Hautkrebs. Dunkle Flecken auf der Haut hatten damals das Drama angekündigt. Er selbst habe das zunächst gar nicht so ernst genommen. Ein Freund habe ihm aber geraten, einen Arzt aufzusuchen.
Der stellte die Krankheit dann fest. Ein Tiefschlag. Doch Slawomir Chalaskiewicz, der Spielmacher des damaligen Fußball-Oberligisten KSV Hessen, gab nicht auf, spielte die Saison sogar noch zu Ende. Erst danach, Ende Mai, ließ er sich operieren.
Dreieinhalb Jahre sind seitdem vergangen.
Chala lebt längst wieder in seiner polnischen Heimat. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Der Krebs lässt ihn seit geraumer Zeit in Ruhe. Zuvor hatte es immer mal wieder kleinere Operationen gegeben. Seit einem halben Jahr aber sei alles in Ordnung, sagt er uns am Telefon. Im Dezember steht die nächste Untersuchung an.
Er ist guter Dinge. Chala: "Vor einem Jahr ist das letzte große Ding rausgeschnitten worden. Seitdem wuchert nichts mehr. Ich habe Glück im Unglück gehabt und bin froh, dass der Krebs früh entdeckt wurde." Anders als sein Vater, der 2004 an dieser heimtückischen Krankheit gestorben war.
Chala, der heute seinen 45. Geburtstag feiert, blickt nach vorn. Beim polnischen Erstligisten Widzew Lodz gehört der frühere Profi (63 Bundesligaspiele für Hansa Rostock) zum Betreuerstab der Jugendteams. Seine Hauptaufgabe dort ist es, 14-jährige Kicker auszubilden. Es macht ihm Spaß. "Fußball ist mein Leben und dabei wird es auch bleiben." Klar, werden diejenigen sagen, die Chala beispielsweise im Auestadion einst am Ball bewundert haben.
Er war ein Spielmacher der Exraklasse. Technisch versiert, stets ein Auge für den Mitspieler, torgefährlich und auch im hohen Fußballeralter immer bei bester Kondition.
39 Jahre war Chala alt, als er 2003 zum KSV stieß. "Was wollen wir denn mit diesem Fußballrentner?", fragten sich viele Fans. Doch Chala, der verheiratet ist und eine Tochter (Roxana, 17) sowie einen Sohn (Derim, 22) hat, sollte es ihnen zeigen. 63 Spiele absolvierte er für die Löwen, schoss dabei 28 Tore. An sein schönstes erinnert er sich noch heute gern. Das Siegtor der Löwen zum 4:3-Erfolg im März 2004 bei Darmstadt 98. Ein Schuss in letzter Sekunde aus 50 Metern. Ein Treffer, den Fans und Schütze nie vergessen werden.
Aber nicht nur deswegen denkt er gern an seine Kasseler Zeit zurück: "Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt. Die Mannschaft, das familiäre Umfeld, alles war prima." Zum KSV-Präsidenten Jens Rose hat er noch heute guten Kontakt. Klar, dass es dabei immer wieder auch um den KSV geht. "Ich bin auf dem Laufenden." Irgendwann in den nächsten Monaten will sich Chala hier auch mal wieder persönlich sehen lassen. Auf das runderneuerte Auestadion freut er sich dabei schon besonders.
Von Uli Brehme
Was macht eigentlich Slawomir Chalaskiewicz?
Mit der schockierenden Nachricht wurde Chala erstmals im April 2005 konfrontiert: Hautkrebs. Dunkle Flecken auf der Haut hatten damals das Drama angekündigt. Er selbst habe das zunächst gar nicht so ernst genommen. Ein Freund habe ihm aber geraten, einen Arzt aufzusuchen.
Der stellte die Krankheit dann fest. Ein Tiefschlag. Doch Slawomir Chalaskiewicz, der Spielmacher des damaligen Fußball-Oberligisten KSV Hessen, gab nicht auf, spielte die Saison sogar noch zu Ende. Erst danach, Ende Mai, ließ er sich operieren.
Dreieinhalb Jahre sind seitdem vergangen.
Chala lebt längst wieder in seiner polnischen Heimat. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Der Krebs lässt ihn seit geraumer Zeit in Ruhe. Zuvor hatte es immer mal wieder kleinere Operationen gegeben. Seit einem halben Jahr aber sei alles in Ordnung, sagt er uns am Telefon. Im Dezember steht die nächste Untersuchung an.
Er ist guter Dinge. Chala: "Vor einem Jahr ist das letzte große Ding rausgeschnitten worden. Seitdem wuchert nichts mehr. Ich habe Glück im Unglück gehabt und bin froh, dass der Krebs früh entdeckt wurde." Anders als sein Vater, der 2004 an dieser heimtückischen Krankheit gestorben war.
Chala, der heute seinen 45. Geburtstag feiert, blickt nach vorn. Beim polnischen Erstligisten Widzew Lodz gehört der frühere Profi (63 Bundesligaspiele für Hansa Rostock) zum Betreuerstab der Jugendteams. Seine Hauptaufgabe dort ist es, 14-jährige Kicker auszubilden. Es macht ihm Spaß. "Fußball ist mein Leben und dabei wird es auch bleiben." Klar, werden diejenigen sagen, die Chala beispielsweise im Auestadion einst am Ball bewundert haben.
Er war ein Spielmacher der Exraklasse. Technisch versiert, stets ein Auge für den Mitspieler, torgefährlich und auch im hohen Fußballeralter immer bei bester Kondition.
39 Jahre war Chala alt, als er 2003 zum KSV stieß. "Was wollen wir denn mit diesem Fußballrentner?", fragten sich viele Fans. Doch Chala, der verheiratet ist und eine Tochter (Roxana, 17) sowie einen Sohn (Derim, 22) hat, sollte es ihnen zeigen. 63 Spiele absolvierte er für die Löwen, schoss dabei 28 Tore. An sein schönstes erinnert er sich noch heute gern. Das Siegtor der Löwen zum 4:3-Erfolg im März 2004 bei Darmstadt 98. Ein Schuss in letzter Sekunde aus 50 Metern. Ein Treffer, den Fans und Schütze nie vergessen werden.
Aber nicht nur deswegen denkt er gern an seine Kasseler Zeit zurück: "Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt. Die Mannschaft, das familiäre Umfeld, alles war prima." Zum KSV-Präsidenten Jens Rose hat er noch heute guten Kontakt. Klar, dass es dabei immer wieder auch um den KSV geht. "Ich bin auf dem Laufenden." Irgendwann in den nächsten Monaten will sich Chala hier auch mal wieder persönlich sehen lassen. Auf das runderneuerte Auestadion freut er sich dabei schon besonders.
Von Uli Brehme