Zu diesem Thema hab ich einen Artikel in der HNA gefunden.
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Die Löwen-Ultras ziehen um
Kleinere Reibereien in der Anhängerschaft des KSV Hessen - Fan-Beauftragter Lämmer hofft auf Einigung
Partystimmung im Löwen-Fanblock: Das Bild entstand während der Begegnung gegen Darmstadt 98 im zurückliegenden Frühjahr. Im Fanblock gibt es 700 Stehplätze. s Foto: Fischer
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Von Uli Brehme
Kassel. Möglich, dass es heute beim Regionalligaspiel der Löwen gegen Oggersheim (Auestadion, 14 Uhr) im Fanblock des KSV im Nordbereich der Osttribüne etwas übersichtlicher zugeht als bislang. Denn einige Anhänger, genauer: die so genannten Ultras - haben im Vorfeld der Begegnung angekündigt, diesmal auf die Stehränge im Südbereich auszuweichen. Hintergrund: Sie fühlen sich unter den anderen Fans nicht mehr richtig wohl. So beklagt sich ein Ultra unter dem Pseudonym "Nordkurve Connection" im Internet darüber, dass er sich im Fanblock mitunter vorkomme wie ein unerwünschter Gast.
Ständig gebe es Kritik an "unseren Gesängen", schreibt er weiter, einmal seien Freunde von anderen KSV-Anhängern unter Androhung von Schlägen sogar aufgefordert worden, die Fahnen einzurollen. Da der Spaß dort aufhöre, zögen die Fanclubs Amigos, Lost-Boiz, die Young Lions und die Rabauken zum Spiel gegen Oggersheim auf die Südstehränge um. Markus Lämmer, der Fanbeauftragte der Löwen, kann das nicht so recht nachvollziehen: "Schade. Wir alle unterstützen den KSV. Deswegen gehören wir auch alle in einen Block", sagt der 38-Jährige. Es müsste doch möglich sein, sich zu einigen.
Bei den Ultras (Lämmer: Die haben mit den Hooligans nichts zu tun) handele es sich meist um jüngere Fans, deren Ziel es ist, ihren Verein immer und überall bestmöglich zu unterstützen. Trillerpfeifen und große Fahnen werden mit zum Spiel gebracht, stets und ständig wird gesungen, und wenn es auf dem Platz nicht so richtig klappt, dann werde die Mannschaft auch mal kräftig und lautstark kritisiert. Das passt nicht allen Anhängern. Zu laut sei das, außerdem versperrten die Fahnen die Sicht auf den Platz.
Geht man im Auestadion jetzt immer getrennte Wege? Lämmer hofft, dass es bald wieder anders ist. Spätestens ab März, wenn die neue Nordkurve zur Verfügung steht. "Dann stehen wir wohl alle wieder zusammen in einem Block", sagt er. Der Ausbau der Kurvenränge soll übrigens bis zum ersten Heimspiel nach der Winterpause am 8. März 2008 gegen den FSV Frankfurt abgeschlossen sein. Das erste Flutlichtspiel wird am 2. Mai gegen Bayern II ausgetragen werden.
Quelle HNA
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