Hier der Spielbericht des " Nordbayerischen Kuriers"!
Gruß Michi
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Bayernligist SpVgg in starker Frühform
1:0-Testspielsieg der Altstädter bei Hessen Kassel
In bestechender Frühform präsentierte sich die SpVgg Bayreuth. Vier Wochen vor Fortsetzung der Bayernliga-Rückrunde gelang im Testspiel beim Tabellenzweiten der Hessenliga, KSV Hessen Kassel, ein überraschender 1:0 (1:0)-Erfolg.
Im ruhmreichen Kasseler Auestadion überzeugten die Eck-Schützlinge über weite Strecken der Partie und kamen auf dem schwer bespielbaren Rasen gegen die technisch versierten Gastgeber besser ins Spiel. Mario Rasp war es, der bereits früh (9.) nach einer Flanke des gut aufspielenden Hagen das Leder über die Linie drückte.
Mit zunehmender Spieldauer kamen die Gastgeber zwar auf und erarbeiteten sich einige Chancen, die Hintermannschaft um den meist sicher stehenden Goller und die Manndecker Fischer und Deffner erwies sich aber gegen das neue KSV-Sturmduo Breitenreiter und den Ex-Regensburger Mannschaftskollegen von Stefan Seufert, Bauer als sattelfest. Lediglich bei einem 16-Meter-Hammer von Kapitän Mayer, der an den Pfosten strich (24.), und einem fulminanten Weitschuss von Neuzugang Dietrich (43.), den Torwart Müller mit einer spektakulären Parade entschärfte, brannte Gefahr auf.
Nach dem Wechsel übernahmen die Hessen kurzzeitig nochmals das Kommando. Als Füssmann gegen Mayers Kopfball auf der Linie klärte (53.) und im Nachschuss KSV-Täger Cesar verfehlte, war der Sturmlauf der Roggensack-Schützlinge allerdings auch schon wieder vorbei.
Insbesondere SpVgg-Youngster Bock bot eine äußerst ansehnliche Partie. Immerhin hatte er im Mittelfeld den international (FC Aberdeen) und Champions-League-erfahrenen (Rosenborg Trondheim) Thorsten Mayer zu beschatten, dem er allerdings respektlos gegenübertrat und ihm dabei den Schneid abkaufte. Ebenfalls zu gefallen wussten die eingewechselten Riley und Händel, die gegen Cesar und Breitenreiter stets die Oberhand behielten. Für Druck sorgten der gewohnt agile und kampfstarke Seufert, der mit einem 16-Meter-Schuss an Keeper Stollberg scheiterte, und Demel, dessen Volleyabnahme über den Kasten strich (68.).
Einen soliden Einstand feierte auch Neuzugang Marco Mahler, der gegen den schnellen Kayacik seine Qualitäten andeuten konnte und sich in die geschlossene Mannschaftsleistung nahtlos einbrachte.
Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Werner Thomas, der sich eine Bänderverletzung am Knie zuzog, die aber nach einer ersten Diagnose wohl nicht so schlimm ist, wie es zunächst den Anschein hatte.
"Die lange Fahrt hat sich im Nachhinein auf jeden Fall gelohnt", zeigte sich Trainer Armin Eck an seiner alten Wirkungsstätte angetan. Vor allem im läuferischen Bereich waren die seinen den Kasselern überlegen und sammelten so Bonuspunkte bei den 500 Zuschauern.
(Quelle: Nordbayerischer Kurier, 10.02.2003)
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STATISTIK-HOMEPAGE DES KSV HESSEN KASSEL
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