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"Bor. Fulda will Profitum einführen" (HNA,31.Jan.03)

Alles rund um die 1. Mannschaft unserer Löwen.
Lämmi
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Beitrag von Lämmi » 3. Feb 2003, 00:42

Ohhhhh das sieht nach ärger in Fulda aus!
RWG Lämmi
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yoyo
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Beitrag von yoyo » 3. Feb 2003, 01:07

Hab mir eben mal das Gästebuch von der besagten Seite angesehen. Also ich kann auch nur hoffen dass die Mitglieder dagegen stimmen, denn einen Traditionsclub wie Fulda zu verlieren währe sehr schade :sad:
Nenene, Retortenclubs in der Oberliga, das geht wirklich zu weit. :mad:

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cu yoyo

Nie mehr RTL !
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yoyo
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Beitrag von yoyo » 3. Feb 2003, 01:24

Achso, wenn ihr mal auf die Fanpage geht, beachtet vor allem die "In&Out Liste", die sich automatisch öffnet :smile:
RWG yoyo
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Fliege
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Beitrag von Fliege » 3. Feb 2003, 01:31

Für erwähnenswert halte ich die Grafik: "Der SC Borussia Fulda ist im Alter von 99 gestern heimtückisch ermordet worden!" (geschrieben am 31.01. 11h54, Gästebuch http://www.scb-fulda.de).Einen Kommentar dazu verkneife ich mir mal.
Desweiteren schreiben die Fuldaer von irgendwelchen Russen, in der Zeitung stand aber etwas von dem Kanadier. Weiß jmd. von euch was Näheres darüber?

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Jorsch
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Beitrag von Jorsch » 3. Feb 2003, 12:10

Beiträge zum Spielerstreik aus der "Fuldaer Zeitung":
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Spieler streikten für einen Tag

Fulda (hw/kr)
Eklat bei Fußball-Oberligist Borussia Fulda: Die Spieler der ersten und zweiten Mannschaft sind am Samstag geschlossen in einen Streik getreten und zu den beiden geplanten Testspielen beim SVA Bad Hersfeld (Oberligateam) und gegen die FSG Vogelsberg (Landesliga-Mannschaft) kurzerhand nicht angetreten. Der Grund: Die Pläne des Vorstands, die erste Seniorenmannschaft in eine Fußball-GmbH umzuwandeln und die Weichen Richtung Vollprofitum zu stellen, trafen die Spieler weitgehend unvorbereitet.

„Wir haben lange dicht gehalten und vieles geschluckt. Aber Ende letzter Woche war für viele Spieler der Gipfel erreicht. Für uns ging es mit dem Boykott lediglich darum, ein Zeichen zu setzen. Bei unserer Entscheidung, am Samstag nicht anzutreten, spielte nicht nur die jüngste Entwicklung bei Borussia eine Rolle“, erklärt Routinier Andreas Wischermann, der als Sprecher des Teams fungiert. Allerdings will er sich dabei nicht als „Rädelsführer“ sehen: „Ich bin Kapitän der Mannschaft und muss damit die Belange aller vortragen.“ Trainer Henry Lesser zeigte Verständnis: „Ich kann die Mannschaft schon verstehen“, bekräftigt Lesser, der am Freitagabend per Telefon durch Andreas Wischermann vom bevorstehenden Boykott in Kenntnis gesetzt wurde. Beim SVA Bad Hersfeld, der erst kurzfristig vom Spielerstreik erfuhr, wird sich Borussia entschuldigen und gleichzeitig die entstandenen Kosten ersetzen.
Was wirft die Mannschaft der Vereinsführung konkret vor? „Die Spieler haben in den letzten Monaten Geschlossenheit demonstriert und in der Presse nie ein Wort darüber verloren, ob und wie viele Monatsgehälter offen sind. Jetzt hat die Mannschaft erneut Geschlossenheit gezeigt und auf ihre Art übermittelt, dass wir es nicht verstanden haben, als letzte über die Entwicklung des Vereins informiert zu werden“, so Wischermann weiter.
Der Streik galt nur für 24 Stunden. Am gestrigen Sonntag trainierte die Mannschaft wieder ganz normal in der Johannisau. Wischermann: „Die Aktion ist beendet. Ich hatte am Samstag ein Gespräch mit Herrn Alt. Die Entscheidung der Spieler wird vom Vorstand respektiert, aber nicht für gutgeheißen.“ Persönliche Konsequenzen – wie beispielsweise eine fristlose Kündigung – befürchtet der Abwehrchef nicht: „Am Samstag hätte ich nichts ausgeschlossen. Aber nach dem Gespräch mit dem Vorstand rechne ich mit keinen Konsequenzen mehr.“

„Nicht ohne Folgen“
In einer Erklärung des Vereins werden mögliche Sanktionen jedoch nicht ausgeschlossen: „Der Vorstand sieht in dem Verhalten der Mannschaft einen Verstoß gegen arbeitsrechtliche Pflichten, der nicht ohne Folgen bleiben kann. Das Maß und die Stärke dieser notwendigen Reaktion des Vereins auf das Spielerverhalten muss jedoch von der inhaltlichen Begründung und dem weiteren Verhalten der Mannschaft abhängig gemacht werden“, lautet die Mitteilung von Vorstandssprecher Hans-Dieter Alt. Ganz anderer Meinung ist der neue Sportdirektor Ross Shtyn: „Ich finde nicht, dass man die Mannschaft bestrafen sollte.“ Nach Meinung des Ukrainers hätten die Spieler mit ihrer Aktion Charakter gezeigt. „Was sie verlangen, ist klar geworden: mehr Respekt vom Präsidium.“ Gleichzeitig brach Shtyn aber auch eine Lanze für die so kritisierte Borussen-Führung. „Der Vorstand versucht alles für die Mannschaft. Vielleicht war die Kommunikation nicht immer so perfekt. Wir werden hart arbeiten in dieser Richtung.“ Hans-Dieter Alt zeigt sich in der Tat einsichtig: „Wir haben vielleicht wirklich Fehler in der Informationspolitik gemacht. Die Mannschaft ist in Sorge und hat dies mit dem Streik deutlich gemacht. Das nehmen wir als Zeichen, um mit dem Team zu sprechen.“

Gespräch steht noch aus
Wie unterdessen die Kommunikation zwischen dem neuen Sportdirektor und den Spielern ist, kann derzeit niemand beschreiben, denn: Bisher hat sie noch nicht stattgefunden. Ein Gespräch vor versammelter Mannschaft muss Shtyn erst noch führen; noch hat er dazu keine Gelegenheit erhalten. Die Spieler dürfen gespannt sein auf seine Argumente, denn schließlich ist der Ukrainer künftig in vielen Angelegenheiten allererster Ansprechpartner. „Ich werde alleine dafür zuständig sein, die Verhandlungen mit den Spielern zu führen und die Verträge zu machen“, erklärt Shtyn, der sich weitgehend aus seiner Frankfurter Sportagentur ausklinken will und dort seinem Partner Klaus Hünlein, der nichts mit Borussia zu tun haben wird, die Geschäftsleitung überlässt. Shtyn: „Ich werde mich auf Borussia konzentrieren“. Daran sollen auch seine anderen Geschäftsbeziehungen – Shtyn vertritt unter anderem die Fußballprofis Vladimir But (SC Freiburg) und Oleg Lushny (Arsenal London) – nichts ändern.


Desinformation

Von Harry Wagner

Die Spieler im Oberliga-Kader von Borussia Fulda sind nicht gerade als Quertreiber, Aufrührer und Revoluzzer bekannt. Bevor sie ihren Vorstand öffentlich an den Pranger stellen, halten sie lieber den Mund. Das war zumindest bislang so.
Die neue Entwicklung im Verein hat allerdings wohl auch zu einem Umdenken bei den kickenden Angestellten geführt. Um sich zu einem Streik durchzuringen, muss sich bei ihnen schon einiges an Wut-Potenzial angesammelt haben.
Worum es sich genau handelt, dafür braucht es nicht viel Fantasie. Die Mannschaft hat zuletzt stark gespielt. Sie hat es nicht an Willen und Leistungsbereitschaft mangeln lassen. Dass die monatlichen Überweisungen des Vereins in jüngster Zeit nicht mehr kamen, haben die Spieler weitgehend klaglos hingenommen. Zumindest gab es keinen, der das an die große Glocke gehangen hätte.
Wenn nun allerdings der Vorstand grundlegende Strukturänderungen beschließt und die Mannschaft vom einen auf den anderen Tag vor vollendete Tatsachen stellt, dann darf er sich nicht wundern, dass auch beim langmütigsten Spieler der Geduldsfaden reißt. Zumal der ja – wie schon erwähnt – noch auf Geld warten muss, während andererseits eine Verpflichtung eines 150-fachen Bundesligaspielers ins Gespräch gebracht wird. Und schließlich wird auch noch die Vorgehensweise des Vereins bei der Trennung von Trainer Jörg Meinhardt eine Rolle gespielt haben. Damals durften die Spieler erleben, wie sehr man Wert auf ihre Meinung legt. Die Mannschaft legte das ausdrücklich vom Vorstand geforderte Bekenntnis zum Coach ab, das schließlich aber ein Muster ohne Wert war.
Hans-Dieter Alt hat eingeräumt, dass der Vorstand möglicherweise Defizite in der Informationspolitik aufweist. Da hat der Sprecher des SC Borussia ein wahres Wort gelassen formuliert. Nur geht das schon seit Jahren so und betrifft nicht nur die aktuelle Vereinsführung. Der Wille beziehungsweise die Fähigkeit, für alle direkt und indirekt Beteiligten klare und unmissverständliche Fakten auf den Tisch zu legen, war beim osthessischen Traditionsverein noch nie besonders ausgeprägt.
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Quelle: http://www.fuldaerzeitung.de/

Pjanovic
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Beitrag von Pjanovic » 3. Feb 2003, 18:30

Jetzt hat Borussia Fulda den alternden Exprofi Andrzey Rudy verpflichtet.
Die müssen ja verzweifelt sein,der ist ja schon fast 40 jahre!!!

Axel Feder
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Beitrag von Axel Feder » 2. Mär 2003, 20:28

By the way...

Bahn frei für die
"Borussia Fulda Fußball GmbH".

Die Mitgliederversammlung stimmte am Mi., 26.03.03, den Vorschlägen des geschäftsführenden Vorstandes mit großer Mehrheit zu, den Spielbetrieb der 1. Mannschaft in eine Fußball GmbH auszulagern, um so die finanziellen und wirtschaftlichen Belange abzusichern.

Entweder fand die Abstimmung bereits am 26.02. statt und die Mitglieder haben der Auslagerung zugestimmt oder der Webmaster kann in die Zukunft sehen :grin:
Unsere Zeit wird kommen!

KSV-Jens
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Beitrag von KSV-Jens » 2. Mär 2003, 21:12

Axel Feder schrieb am 2003-03-02 19:28 :
... oder der Webmaster kann in die Zukunft sehen :grin:
Das ist das Anforderungsprofil, das normale User an einen Webmaster stellen...

RWG
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