Re: Kreispokal 2008
Verfasst: 24. Jul 2008, 12:48
Quelle: HNA
Schmidt schockt Ex-Klub
Süsterfeld gelingt Pokal-Überraschung - 3:0 nach Verlängerung gegen den KSV Hessen
KASSEL. Es ging alles so schnell. Blitzschnell. Rasant, wie in einer Achterbahn. Eigentlich hatte Arne Schmidt kaum Zeit zum Luft holen und dann das. Vorgestern als Neuzugang das erste Mal bei der Mannschaft gewesen, gestern Abend zum ersten Mal als neuer Spieler des VfB Süsterfeld das Sportgelände an der Eugen-Richter-Straße betreten.
Viertelfinale im FußballKreispokal. Erster Pflichtspieleinsatz gegen seinen Ex-Klub, den KSV Hessen. Mit Erfolg. In der 46. Minute eingewechselt, passierte zunächst lange nichts, ehe er dann in der zweiten Minute der Verlängerung das 1:0 köpfte. Den zweiten Treffer durch Fikret Ilazi (99.) bereitete er per Freistoß vor. Jens Wörners 3:0 (116.) bedeutete schließlich den überraschenden Endstand, der den Süsterfeldern den Halbfinaleinzug gegen den OSC Vellmar bescherte.
So richtig freuen wollte sich Arne Schmidt nach dem Abpfiff jedoch nicht. Verständlich. Leise flüsterte er KSV-Trainer Michael Gibhardt ein "Tschuldigung" ins Ohr und setzte sich dann zu seinen Freunden vom KSV Hessen aufs Spielfeld. Der Löwen-Coach blieb enttäuscht zurück und sagte: "In der Verlängerung haben wir alles falsch gemacht. Keiner hatte heute Hessenliga-, geschweige denn Regionalligaformat."
Recht hatte er, denn zwischen der gemischten Löwen-Mannschaft, in der fünf Spieler aus Mirko Dickhauts Kader standen, und der des Gruppenligisten VfB Süsterfeld war in der ersten Halbzeit sowie über weite Strecken der zweiten Halbzeit kein Klassenunterschied zu erkennen. Überhaupt befand sich die Partie in der ersten Stunde vor 600 Zuschauern auf schwachem Niveau. Erst danach erarbeiteten sich die Gäste ein leichtes Übergewicht und Chancen durch Marc Zuschlag (65.) und Kai Simon (67., 75.).
"Unsere Innenverteidigung mit Kamil Cichy und Cüneyt Atasoy stand heute hervorragend. Das 0:0 und die Verlängerung hatten wir uns verdient", lobte VfB-Trainer Thomas Herwig den stärksten Teil seiner Mannschaft, die die Löwen dann völlig kalt erwischte. Wörner-Flanke von links, Kopfball Schmidt, Tor - 1:0. Schmidt-Freistoß von halbrechts, Kopfball Ilazi, Tor - 2:0. Genau so, wie sie es am Abend zuvor im Training geübt hatten.
Klar, die gemischte Mannschaft des KSV war noch nicht eingespielt, aber die Stellungsfehler und Freiräume der VfB-Spieler dürften den einen oder anderen Anhänger schon überrascht haben. Den Schlusspunkt dieser Pokal-Überraschung setzte Jens Wörner, der nach einem Konter KSV-Torwart Tobias Wolf umkurvte und zum letztendlich verdienten 3:0-Endstand einschoss. Foto: Koch/nh
VfB: Gaszczyk - Gül, Cichy, Atasoy, Krysiak (41. Maciongowski) - J. Wörner, Öz, Becker (46. Schmidt), Bayrak - Dietzel (84. Eligür), Ilazi
KSV: Wolf - Heussner, Hanske, Herbold, Ehrig - Timocin (62. Warneke), Andezion, Osmanoglu (87. Mulansky), Glogic (46. Zuschlag) - Bravo-Sanchez, Simon
Schiedsrichter: Bernhardt (SVH Kassel) - Zuschauer: 600
Tore: 1:0 Schmidt (92.), 2:0 Ilazi (99.), 3:0 J. Wörner (116.).
Gelb-Rot: Öz (107., VfB).
23.07.2008
Schmidt schockt Ex-Klub
Süsterfeld gelingt Pokal-Überraschung - 3:0 nach Verlängerung gegen den KSV Hessen
KASSEL. Es ging alles so schnell. Blitzschnell. Rasant, wie in einer Achterbahn. Eigentlich hatte Arne Schmidt kaum Zeit zum Luft holen und dann das. Vorgestern als Neuzugang das erste Mal bei der Mannschaft gewesen, gestern Abend zum ersten Mal als neuer Spieler des VfB Süsterfeld das Sportgelände an der Eugen-Richter-Straße betreten.
Viertelfinale im FußballKreispokal. Erster Pflichtspieleinsatz gegen seinen Ex-Klub, den KSV Hessen. Mit Erfolg. In der 46. Minute eingewechselt, passierte zunächst lange nichts, ehe er dann in der zweiten Minute der Verlängerung das 1:0 köpfte. Den zweiten Treffer durch Fikret Ilazi (99.) bereitete er per Freistoß vor. Jens Wörners 3:0 (116.) bedeutete schließlich den überraschenden Endstand, der den Süsterfeldern den Halbfinaleinzug gegen den OSC Vellmar bescherte.
So richtig freuen wollte sich Arne Schmidt nach dem Abpfiff jedoch nicht. Verständlich. Leise flüsterte er KSV-Trainer Michael Gibhardt ein "Tschuldigung" ins Ohr und setzte sich dann zu seinen Freunden vom KSV Hessen aufs Spielfeld. Der Löwen-Coach blieb enttäuscht zurück und sagte: "In der Verlängerung haben wir alles falsch gemacht. Keiner hatte heute Hessenliga-, geschweige denn Regionalligaformat."
Recht hatte er, denn zwischen der gemischten Löwen-Mannschaft, in der fünf Spieler aus Mirko Dickhauts Kader standen, und der des Gruppenligisten VfB Süsterfeld war in der ersten Halbzeit sowie über weite Strecken der zweiten Halbzeit kein Klassenunterschied zu erkennen. Überhaupt befand sich die Partie in der ersten Stunde vor 600 Zuschauern auf schwachem Niveau. Erst danach erarbeiteten sich die Gäste ein leichtes Übergewicht und Chancen durch Marc Zuschlag (65.) und Kai Simon (67., 75.).
"Unsere Innenverteidigung mit Kamil Cichy und Cüneyt Atasoy stand heute hervorragend. Das 0:0 und die Verlängerung hatten wir uns verdient", lobte VfB-Trainer Thomas Herwig den stärksten Teil seiner Mannschaft, die die Löwen dann völlig kalt erwischte. Wörner-Flanke von links, Kopfball Schmidt, Tor - 1:0. Schmidt-Freistoß von halbrechts, Kopfball Ilazi, Tor - 2:0. Genau so, wie sie es am Abend zuvor im Training geübt hatten.
Klar, die gemischte Mannschaft des KSV war noch nicht eingespielt, aber die Stellungsfehler und Freiräume der VfB-Spieler dürften den einen oder anderen Anhänger schon überrascht haben. Den Schlusspunkt dieser Pokal-Überraschung setzte Jens Wörner, der nach einem Konter KSV-Torwart Tobias Wolf umkurvte und zum letztendlich verdienten 3:0-Endstand einschoss. Foto: Koch/nh
VfB: Gaszczyk - Gül, Cichy, Atasoy, Krysiak (41. Maciongowski) - J. Wörner, Öz, Becker (46. Schmidt), Bayrak - Dietzel (84. Eligür), Ilazi
KSV: Wolf - Heussner, Hanske, Herbold, Ehrig - Timocin (62. Warneke), Andezion, Osmanoglu (87. Mulansky), Glogic (46. Zuschlag) - Bravo-Sanchez, Simon
Schiedsrichter: Bernhardt (SVH Kassel) - Zuschauer: 600
Tore: 1:0 Schmidt (92.), 2:0 Ilazi (99.), 3:0 J. Wörner (116.).
Gelb-Rot: Öz (107., VfB).
23.07.2008